Die Vulkanasche kommt zurück

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Der isländische Vulkan Eyjafjalla macht dem Luftverkehr wieder Probleme.

Dublin - Der isländische Vulkan Eyjafjalla treibt den Verantwortlichen des Luftverkehrs wieder Sorgenfalten ins Gesicht. Grund: Die Asche kommt zurück, und es gibt bereits ein Opfer.

Gut zwei Wochen nach dem beispiellosen Chaos im europäischen Luftverkehr macht der isländische Vulkan Eyjafjalla wieder Probleme. Wegen einer Aschewolke wird der irische Luftraum am Dienstagmorgen teilweise geschlossen, wie die Behörden mitteilten. Geplant ist die Sperrung zunächst von 08.00 bis 14.00 Uhr (MESZ). Sie gilt für Flüge von und nach Irland, nicht aber für Transatlantikflüge - etwa von England oder Deutschland in die USA.

Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

Die irische Luftfahrtbehörde begründete ihre Entscheidung mit dem Aufziehen einer Aschewolke, die die Sicherheit von Besatzung und Passagieren in den Flugzeugen gefährden könne. Die irischen Fluggesellschaften Ryanair und Aer Lingus kündigten an, 200 Flüge zu streichen und gehen nicht davon aus, dass vor 15.00 Uhr (MESZ) Maschinen starten oder landen können. Betroffen von dem Flugverbot ist auch das zu Großbritannien gehörende Nordirland mit dem Flughafen Belfast. Damit ist die Insel für mehrere Stunden nur noch per Schiff erreichbar. Zuletzt war der Luftraum über Irland und England am 22. April gesperrt. Damals stürzte der Eyjafjalla den europäischen Luftraum tagelang ins Chaos. Die Fluggesellschaften erlitten nach eigenem Bekunden einen Milliardenschaden. Hunderttausende Passagiere saßen teils tagelang in aller Welt fest.

Weitere Störungen nicht ausgeschlossen

Experten zufolge ist noch unklar, wie sich sich die Aschekonzentration in Europa wegen des Vulkans entwickelt. “Wir können eigentlich nicht vorhersagen, was er machen wird“, sagte der isländische Geophysiker Pall Einarsson. Der isländische Wetterdienst führte die Luftraumsperrung in Irland auf geänderte Windrichtungen zurück und nicht auf einen verstärkten Ascheausstoß. Obwohl der Eyjafjalla am Montag etwas mehr Asche abgab als in den Vortagen, ist die seismische Aktivität demnach unverändert. Die Probleme im Luftverkehr sind auch Thema bei einer Konferenz der EU-Verkehrsminister am Dienstag in Brüssel. Das Treffen wurde schon vor der neuen Sperrung angesetzt.

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