Vulkanasche geht über Reykjavik nieder

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Der Eyjafjalla-Vulkan in Island.

Reykjavik - Erstmals seit dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjalla ist nun auch die Hauptstadt Islands von der Asche betroffen. Der Flugverkehr bleibt aber vorerst verschont.

Knapp einen Monat nach dem Ausbruch des Gletschervulkans auf Island hat seine Aschewolke erstmals die Hauptstadt Reykjavik erreicht. Die Asche aus dem Gletscher Eyjafjallajökull war deutlich auf den weißen Antennenschüsseln zu sehen. Die Gesundheit der 120.000 Einwohner sei jedoch nicht gefährdet, berichtete der Rundfunksender RUV am Freitag.

Reykjavik liegt 130 Kilometer westlich des Vulkans, der Mitte April ausgebrochen war und dessen Asche seitdem immer wieder den Flugverkehr auf dem europäischen Kontinent behindert hat. Fluggesellschaften müssten vorerst keine neuen Störungen durch die Vulkanasche befürchten, da sich die Windrichtung geändert habe, berichtete das Meteorologische Institutes von Island. Die neue Eruption habe die Aschewolke in eine Höhe von bis zu neun Kilometern geschleudert, hieß es weiter.

Während der Wind bisher fast immer Richtung Süden oder Südosten auf den europäischen Kontinent geweht hatte, drehte er zum Wochenende in westliche Richtung. Deshalb waren von Freitag bis Samstag auch alle Starts und Landungen auf Islands wichtigstem internationalen Flughafen Keflavik gestrichen. Er lieg westlich von Reykjavik

dpa

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