Vulkan Mayon schleudert Asche-Fontänen

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Die Lavaströme ergießen sich bereits fünf Kilometer hangabwärts.

Manila - Auf den Philippinen hat der Vulkan Mayon am Donnerstag erneut große Mengen Asche und Lava gespuckt. Rund 50 000 Menschen sind geflüchtet und harren bei Verwandten und in Notunterkünften aus.

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Sie sind aus den Gefahrenzonen in Sicherheit gebracht worden und fürchten um ihr Hab und Gut. Ihre Dörfer könnten bei einem möglichen großen Ausbruch untergehen. Ein “gefährlicher und explosiver“ Ausbruch könne unmittelbar bevorstehen, warnte das nationale Vulkan-Institut. Dafür sprächen die gemessenen Erschütterungen.

“Es gibt mehr Asche-Explosionen als in den vergangenen Tagen und das könnte der Beginn größerer Eruptionen sein“, sagte Sprecher Eduardo Laguerta. Die Lavaströme ergießen sich bereits fünf Kilometer hangabwärts. Nach seinen Angaben hat der Mayon in den vergangenen zehn Tagen 20 Millionen Kubikmeter Lava produziert.

Der Vulkan "Mayon" hat erneut Asche in die Luft geschleudert.

Polizei und Soldaten waren in den Dörfern am Fuße des Berges unterwegs, um noch Menschen ausfindig zu machen, die ihr Zuhause nicht verlassen haben. Im Falle eines großen Ausbruches gebe es für sie keine Hoffnung, hieß es bei den Behörden. “Wer dortbleibt, wird dort sterben“, sagte Provinzgouverneur Joey Salceda. Die Polizei hat angekündigt, alle noch angetroffenen Menschen zwangsweise zu den Sammelstellen zu bringen. Unterdessen gaben Soldaten ein Konzert vor den Flüchtlingen, um die Stimmung etwas aufzuhellen.

Der 2472 Meter hohe Mayon rund 360 Kilometer südöstlich von Manila ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Seit 1616 ist er etwa 50 Mal ausgebrochen, zuletzt 2006. Die stärkste bekannte Eruption trug sich 1814 zu, seinerzeit starben 1200 Menschen.

dpa

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