1000 Meter hohe Aschewolke

Vulkan in Costa Rica ausgebrochen

San José - Naturkatastrophe in Costa Rica: Der Vulkan Turrialba im Zentrum von Costa Rica hat eine ein Kilometer hohe Aschewolke ausgestoßen.

Nach Angaben der Behörden wurde der internationale Flughafen der Hauptstadt San José geschlossen, der etwa 80 Kilometer vom Ort des Vulkans entfernt liegt. Die Flüge wurden wegen mangelnder Sicht gestrichen. Die Behörden ordneten außerdem die Evakuierung von Dörfern im Umkreis von zwei Kilometern des Vulkans an. Die Zufahrten zum Nationalpark rund um den 3340 Meter hohen Berg wurden gesperrt.

Die Aschewolken, die der Turrialba ausstieß, erreichten auch die Hauptstadt. Die Menschen in San José wurden aufgefordert, ihre Augen vor der Asche zu schützen. Mehrere Schulen schickten die Schüler nach Hause.

Nach Medienberichten war es der heftigste Ausbruch seit 1996. Auf den sozialen Netzwerken wie Twitter finden sich Bilder wie dieses von dem Ausbruch.

Der Turrialba hatte in den vergangenen Tagen bereits kleinere Aktivitäten gezeigt. Vulkanologen rechneten mit weiteren Eruptionen, wie die Zeitung „La Nación“ berichtete. Möglich sei auch der Austritt von Magma. Genaue Prognosen seien allerdings schwierig.

dpa/afp

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