Deutscher Wetterdienst

Vorläufige Bilanz zum Juli 2017: Viel zu nass

Autos stehen in Silstedt im Hochwasser. Foto: Bernd März
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Autos stehen in Silstedt im Hochwasser. Foto: Bernd März
Eine Frau befördert in Rhüden am nordwestlichen Harzrand das Wasser, das in ihr Haus gelaufen ist, zurück nach draußen. Foto: Silas Stein
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Eine Frau befördert in Rhüden am nordwestlichen Harzrand das Wasser, das in ihr Haus gelaufen ist, zurück nach draußen. Foto: Silas Stein
Alles ist nass und die Stimmung ist bestens - beim Christopher Street Day in Berlin. Foto: Jörg Carstensen
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Alles ist nass und die Stimmung ist bestens - beim Christopher Street Day in Berlin. Foto: Jörg Carstensen
Wasser sucht sich seinen Weg - hier im niedersächsischen Rhüden (Seesen) durch die Lücken eines Gartenzauns. Foto: Hauke-Christian Dittrich
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Wasser sucht sich seinen Weg - hier im niedersächsischen Rhüden (Seesen) durch die Lücken eines Gartenzauns. Foto: Hauke-Christian Dittrich
Dauerregen: Eine junge Familie kämpft sich in Bad Harzburg durch eine überflutete Straße. Foto: Swen Pförtner
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Dauerregen: Eine junge Familie kämpft sich in Bad Harzburg durch eine überflutete Straße. Foto: Swen Pförtner
Sandsäcke liegen am Ufer des Flusses Innerste in Hildesheim (Niedersachsen). Nach starken Regenfällen hat die Innerste einen Rekordstand erreicht. Foto: Silas Stein
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Sandsäcke liegen am Ufer des Flusses Innerste in Hildesheim (Niedersachsen). Nach starken Regenfällen hat die Innerste einen Rekordstand erreicht. Foto: Silas Stein
Eine Spaziergängerin steht in Köln im Regen. Foto: Henning Kaiser
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Eine Spaziergängerin steht in Köln im Regen. Foto: Henning Kaiser
Hochwasser: Durch den Dauerregen wurden im südlichen Niedersachsen die Straßen in einigen Ortschaften, wie hier in Rühden, überschwemmt. Foto: Swen Pförtner
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Hochwasser: Durch den Dauerregen wurden im südlichen Niedersachsen die Straßen in einigen Ortschaften, wie hier in Rühden, überschwemmt. Foto: Swen Pförtner

Regen, Regen, Regen. So lässt sich das Wetter vom Juli recht gut zusammenfassen. Der Deutsche Wetterdienst legt eine erste Auswertung der Daten seiner Messstationen vor.

Offenbach (dpa) - Der Juli 2017 ist nach einer vorläufigen Bilanz vor allem viel zu nass gewesen. Das ergab eine erste Auswertung der Daten von rund 2000 Stationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Bundesweit fielen in dem Monat durchschnittlich rund 130 Liter Regen pro Quadratmeter, das vieljährige Mittel beträgt 78 Liter. Damit gehört der Juli 2017 nach diesen vorläufigen Angaben zu den zehn regenreichsten Monaten seit Beginn der Messungen im Jahr 1881.

Gleichzeitig sei der Monat mit einer Durchschnittstemperatur von 18,1 Grad im Vergleich zum langjährigen Mittelwert 1,2 Grad wärmer gewesen, sagte ein DWD-Sprecher. Dabei habe es große regionale Unterschiede gegeben.

So meldeten Itzehoe in Schleswig-Holstein und Hamburg jeweils nur zwei Sommertage mit Temperaturen von mehr als 25 Grad. In Waghäusel-Kirrlach, südlich von Mannheim, Ohlsbach bei Offenburg und in Regensburg gab es dagegen neun Tage mit Werten von mehr als 30 Grad.

Mit 195 Stunden Sonnenschein fehlten den Angaben zufolge nur sechs Prozent zum statistischen Durchschnittswert von 212 Stunden Sonnenschein. Auch hier gab es je nach Region sehr unterschiedliche Werte: Im Südwesten schien die Sonne in einem Gebiet vom Bodensee bis nach Passau örtlich etwa 250 Stunden. Im Weserbergland und im Harz gab es dagegen gebietsweise nicht einmal 150 Sonnenstunden im Juli.

Deutscher Wetterdienst mit Juli-Bilanz

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