Vier Tote bei Unfällen in Norddeutschland

Hamburg - Vier Menschen sind am Sonntag bei Verkehrsunfällen in Norddeutschland ums Leben gekommen.

Am Sonntagnachmittag verunglückten ein 20-jährige Motorradfahrer und seine 18-jährige Sozia in Schleswig-Holstein auf der Bundesstraße 199 zwischen Schafflund und Hörup. Ein 40 Jahre alter Mann war aus zunächst ungeklärter Ursache mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Motorrad zusammengestoßen, teilte die Polizei in Flensburg mit. Die junge Frau war sofort tot. Der 18-Jährige konnte zunächst wiederbelebt werden, starb aber wenig später auf dem Weg ins Krankenhaus.

In Niedersachsen stürzten am Sonntagabend bei Stade drei Männer mit ihrem Auto in den Fluss Lühe. Nach Zeugenaussagen war das Auto zu schnell unterwegs, als es in einer Kurve von der Straße abkam, ein Brückengeländer durchbrach und in die darunter fließende Lühe stürzte. Ein junger Mann konnte leicht verletzt aus dem Wasser gerettet werden, die beiden anderen Männer konnten später nur noch tot geborgen werden. An dem Einsatz beteiligten sich rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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