Selbstmord-Attentat

Vier Tote durch Autobombe in Mogadischu

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Die Anschlagsstelle in Somalias Hauptstadt Mogadischu.

Mogadischu - Vor dem Parlament ist am Samstag in Mogadischu eine Autobombe explodiert und hat vier Menschen in den Tod gerissen. Bei dem Selbstmordanschlag starb auch der Täter.

Ein Selbstmordattentäter hat vor dem Parlamentsgebäude in Mogadischu eine Autobombe gezündet und drei somalische Soldaten mit in den Tod gerissen. Nach Angaben eines Sicherheitsbeamten wollte der Mann am Samstag mit dem Auto vor das Parlament vorfahren, als er von Soldaten angehalten wurde. Daraufhin zündete der Mann die Bombe. Mindestens fünf weitere Menschen, darunter vier Sicherheitsmänner, wurden verletzt.

Am Donnerstag hatten Islamisten in der somalischen Hauptstadt einen Abgeordneten erschossen, der auf dem Weg ins Parlament war. Zu der Tat bekannte sich die radikalislamische Al-Shabaab-Miliz. Es war der vierte somalische Parlamentarier, der innerhalb von sechs Monaten Attentaten der Al-Shabaab zum Opfer fiel. Die Gruppe wirft den Politikern eine islamfeindliche Gesetzgebung vor. Die Extremisten verüben in Somalia immer wieder schwere Anschläge.

dpa

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