Viele Tote bei Kämpfen in Pakistan

Islamabad - Bei Zusammenstößen zwischen Kämpfern der radikal-islamischen Taliban und regierungstreuen Stammesmilizen sind im Nordwesten Pakistans mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

Wie am Mittwoch aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlautete, brachen die Gefechte am Vortag im Stammesgebiet Süd-Waziristan aus, als Anhänger des getöteten Taliban-Chefs Baitullah Mehsud Kämpfer eines ins Regierungslager übergelaufenen Stammesführers attackierten. Bei dem “gut vorbereiteten“ Angriff seien zudem 35 Häuser zerstört worden, hieß es.

Baitullah Mehsud war nach Angaben der Taliban am vergangenen Mittwoch bei einem US-Luftangriff getötet worden. Dessen Anhänger machen rivalisierende Stammesführer dafür mitverantwortlich. Sie sollen die Sicherheitskräfte über den Aufenthaltsort Mehsuds informiert haben. Die Regierung hat den Tod des Gründers der Bewegung Tehrik-e-Taliban Pakistan bislang nicht offiziell bestätigt.

dpa

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