Verwundete Soldaten auf dem Weg nach Deutschland

Berlin - Vier der acht verletzten Soldaten werden von Afghanistan nach Deutschland geflogen. Sie haben bei dem Angriff von Taliban-Kämpfern schwere Verletzungen davon getragen.

Nach den schweren Kämpfen mit Taliban-Kämpfern in Nordafghanistan sollen die vier schwer verwundeten Bundeswehr-Soldaten nach Deutschland geflogen werden. Das werde voraussichtlich am Samstag passieren, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr am späten Freitagabend in Geltow bei Potsdam mit.

Demnach ist noch unklar, wann die Leichen der drei getöteten Soldaten nach Deutschland überführt werden sollen. Insgesamt wurden bei dem Hinterhalt und dem mehrstündigen Gefecht mit etwa 200 Taliban-Kämpfern am Freitag bei Kundus acht deutsche Soldaten verletzt, vier davon schwer. Kanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg äußerten sich bestürzt. Die Kämpfe ereigneten sich im Dorf Chahar Dara, etwa zehn Kilometer von der Stadt Kundus entfernt, wo die Bundeswehr einen wichtigen Stützpunkt unterhält.

Nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums bereiteten die Soldaten den Bau einer Brücke und eine Minenräumung vor, als aus den umliegenden Häusern das Feuer eröffnet wurde. Das Gefecht dauerte mehrere Stunden. Außerdem explodierte ein Sprengsatz unter einem gepanzerten Fahrzeug. 

DAPD

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