Erstmals seit zehn Jahren

Versicherer bestätigen Rückgang bei Wohnungseinbrüchen

+
Ein Einbrecher blickt durch eine eingeschlagene Fensterscheibe (gestellte Szene). Foto: Daniel Maurer

Berlin (dpa) - Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist 2016 nach Angaben der Versicherer erstmals seit zehn Jahren gesunken. Den Unternehmen wurden 140 000 Fälle gemeldet, ein Achtel weniger als im Vorjahr, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft mitteilte.

Dies sei ein erfreulicher Lichtblick, bemerkte Verbandspräsident Alexander Erdland. "Allerdings verzeichnen wir immer noch deutlich mehr Einbrüche als vor fünf oder zehn Jahren - von einer Trendwende können wir derzeit also nicht ausgehen."

Meistens haben es Einbrecher auf Handys, Tablet-Computer, Bargeld und Schmuck abgesehen - Wertgegenstände, die sich leicht transportieren und zu Geld machen lassen. Durchschnittlich lag der Schaden pro Einbruch bei 3250 Euro. Die Hausratversicherer überwiesen 470 Millionen Euro an Einbruchsopfer, 60 Millionen Euro weniger 2015.

Am Wochenende hatte der "Spiegel" unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik berichtet, die Zahl der Wohnungseinbrüche insgesamt sei 2016 von 167 000 im Vorjahr auf rund 151 000 Fälle gesunken.

GDV-Einbruchsreport

Das könnte Sie auch interessieren

Fronten im Unionsstreit verhärten sich vor EU-Asyltreffen

Fronten im Unionsstreit verhärten sich vor EU-Asyltreffen

Shaqiri beschert Schweiz 2:1 gegen Serbien

Shaqiri beschert Schweiz 2:1 gegen Serbien

Musa-Doppelpack lässt Nigeria hoffen: "Wir sind zurück"

Musa-Doppelpack lässt Nigeria hoffen: "Wir sind zurück"

Hurricane Festival 2018: Bilder vom WoMo Ost

Hurricane Festival 2018: Bilder vom WoMo Ost

Meistgelesene Artikel

Dieser Mann hat sein Gedächtnis verloren - Polizei steht vor einem Rätsel

Dieser Mann hat sein Gedächtnis verloren - Polizei steht vor einem Rätsel

Morgens bringen Eltern Kinder in die Kita - mittags werden Rettungskräfte gerufen 

Morgens bringen Eltern Kinder in die Kita - mittags werden Rettungskräfte gerufen 

Achterbahn-Unglück: Gondel dreht plötzlich um - Menschen stürzen zehn Meter tief

Achterbahn-Unglück: Gondel dreht plötzlich um - Menschen stürzen zehn Meter tief

Autofahrerin schlägt beim Einsteigen Alarm - Polizisten machen Schock-Fund in Motorraum

Autofahrerin schlägt beim Einsteigen Alarm - Polizisten machen Schock-Fund in Motorraum

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.