Schräger Polizeieinsatz in Australien

Vermeintliches Verbrechensopfer war eine Spinne

+
Eine Spinne hat im australischen Sydney einen Polizeieinsatz ausgelöst. Foto: Frank Rumpenhorst/Symbolbild

Sydney - Mit wütenden Drohungen hat ein Mann in Sydney die halbe Nachbarschaft geweckt. Dazu hysterische Schreie einer Frau und Krach, als würden Möbelstücke geworfen - für die Nachbarn war das ein klarer Fall.

Mehrere fürchteten um das Leben der Frau und alarmierten mitten in der Nacht die Polizei, wie australische Medien berichteten. Was die Beamten vorfanden: Einen Mann außer Atem, der in der Wohnung eine Spinne entdeckt hatte. Eine sehr große, wie er sagte.

Die Polizei blieb misstrauisch und fragten nach seiner Frau, wie aus dem Wortwechsel hervorgeht, den die Behörde bereits vor einigen Tagen auf Facebook postete. Er habe keine, sagte der Mann. "Hey, die Leute haben eindeutig gehört, wie eine Frau schrie und wie Du brülltest: ich bring Dich um", sagten die Polizisten. "Oh tut mir leid. Das Schreien, das war ich", meinte der Mann verlegen. "Ich hasse Spinnen echt." Die Polizisten versicherten sich, dass niemand verletzt in der Wohnung war und zogen dann ab.

dpa

Polizei auf Facebook

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Meistgelesene Artikel

US-Kampfjet-Pilot zeichnet riesiges Geschlechtsteil an den Himmel - Militär stinksauer

US-Kampfjet-Pilot zeichnet riesiges Geschlechtsteil an den Himmel - Militär stinksauer

Überschwemmungen in Griechenland - mindestens 15 Tote

Überschwemmungen in Griechenland - mindestens 15 Tote

Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote

Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote

Auch Babys darunter: Polizei holt 78 Flüchtlinge aus diesen verplombten Lastern

Auch Babys darunter: Polizei holt 78 Flüchtlinge aus diesen verplombten Lastern

Kommentare