Verhinderter Kannibale: Tod nach Schießerei mit Polizei

Bratislava - Tödliches Ende eines makabren Kannibalismus-Plans: Ein 43-jähriger Slowake erlag am Donnerstag seinen Verletzungen, die er bei einem Schusswechsel mit der Polizei erlitten hatte.

Dies teilte das Krankenhaus der slowakischen Stadt Kosice (Kaschau) am Donnerstag mit. Ein bei der Schießerei verletzter Polizist schwebte im selben Krankenhaus in Lebensgefahr.

Der von Nachbarn als unauffällig und hilfsbereit beschriebene Matej C. hatte im Internet einen Sterbewilligen gesucht, der sich von ihm töten und verspeisen lassen sollte. Ein Schweizer meldete sich, und beide Männer vereinbarten, dass C. seinem freiwilligen Opfer ins Herz stechen und es dann in kleinen Teilen verzehren sollte. Am Dienstag sollte es zum Treffen in der ostslowakischen Ortschaft Kysak kommen.

Der Schweizer überlegte es sich aber in letzter Minute anders und verständigte die Polizei.

Beim Versuch der Festnahme zog C. eine Pistole. Schon verletzt am Boden liegend gab er noch selbst sieben Schüsse auf die Polizisten ab.

C. hinterlässt eine Frau und zwei kleine Kinder. Diesen sei er stets ein liebevoller Familienvater gewesen, sagten Nachbarn laut Medienberichten. Der Sportschütze habe allerdings so viel Zeit im Internet verbracht, dass er deshalb seine Arbeit verloren habe.

dpa

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