Neuer Justiz-Skandal in Dubai

Vergewaltigter Österreicherin droht Haft

Wien - Eine Studentin aus Österreich ist in Dubai nach ihrer Anzeige einer Vergewaltigung selbst ins Visier der Justiz geraten. Der Fall erinnert an ein ähnliches Vorkommnis im vergangenen Jahr.  

Die Tat soll sich am 1. Dezember in einer Hotelgarage abgespielt haben. Es steht Aussage gegen Aussage. Zur Klärung der Vorwürfe würden die Bilder der Überwachungskameras ausgewertet. „Wir rechnen mit einem Ergebnis in absehbarer Zeit“, sagte Außenamtssprecher Arnold Obermayer.

Falls sich der Vorwurf der Vergewaltigung nicht erhärte, drohe der 29-Jährigen laut dortigem Gesetz wegen außerehelichem Geschlechtsverkehr eine Haftstrafe, bestätigte das österreichische Außenministerium am Donnerstag.

Die mit den Verhältnissen in Dubai vertraute Frau lebe zur Zeit dort bei Freunden und werde von der Botschaft betreut, die ihr einen Anwalt vermittelt habe. Sie musste ihren Pass abgeben und kann nicht ausreisen. „Unser Ziel ist es, ihr die bestmögliche Unterstützung zu geben“, sagte Obermayer.

Im vergangenen Jahr war eine junge Norwegerin ebenfalls in Dubai nur knapp einer Gefängnisstrafe entgangen, nachdem sie einen Kollegen wegen Vergewaltigung angezeigt hatte.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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