Verdacht: Pornobilder via Handy aus Knast geschmuggelt

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Ein österreichischer Arzt steht im Verdacht, Jugendliche einer Haftanstalt zu Pornofotos angestiftet und damit gehandelt zu haben.

Gerasdorf - Ein österreichischer Arzt steht im Verdacht, Jugendliche einer Haftanstalt zu Pornofotos angestiftet und damit gehandelt zu haben.

Wie die österreichische Zeitung “Kurier“ berichtet, sollen die Bilder mit Handys aufgenommen und übertragen worden sein, die der Mann über die Mauern der Jugendstrafanstalt geworfen hatte.

Mitarbeitern des Gefängnisses Gerasdorf in Niederösterreich war aufgefallen, dass die Insassen telefonierten. Auf den Geräten fanden sich die Bilder. Die Polizei ermittelte den Mediziner schnell als potenziellen Abnehmer, hieß es am Sonntag weiter. Als Gegenleistung hätten die Inhaftierten Gesprächsguthaben für ihre Telefone erhalten. Der Arzt wurde dem Bericht zufolge schon wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger verurteilt und saß dafür selbst vier Jahre in Haft.

dpa

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