Schlimmstmöglicher Vertrauensbruch

Vater zündet Auto mit Kindern drin an

Sydney - Aus Rache an seiner Frau steckte ein Familienvater sein Auto in Brand. In dem Wagen: Seine drei und fünf Jahre alten Söhne. Nun wurde der 50-Jährige zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Aus Rache gegen seine Frau hat ein Familienvater in Australien ein Auto mit sich und seinen Kindern darin in Brand gesetzt. Der Mann und die damals fünf und achtjährigen Jungen Fletcher und Spencer entkamen schwer verletzt. Am Montag wurde der 50-Jährige aus Burnie auf der Insel Tasmanien zu 20 Jahren Haft verurteilt. „Als Vater hatte er die Pflicht, die Kinder zu beschützen. Der Mordversuch war der schlimmstmögliche Vertrauensbruch“, sagte der Richter nach Medienberichten.

Die Ehe war gescheitert und der Mann wollte nach Überzeugung des Richters verhindern, dass seine Frau das Sorgerecht bekommt. Er lud vor einem Jahr zwei Gaskanister in sein Auto und stieg mit den Kindern ein. Er hatte Stunden vorher in einem Gespräch mit seiner Schwester Mordgedanken geäußert. Die Verteidigung argumentierte vergeblich, dass der Mann seine Meinung geändert hatte und das Feuer aus Versehen ausbrach, als er eine Zigarette anzündete.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Werder-Training am Donnerstag

Werder-Training am Donnerstag

Meistgelesene Artikel

Italien: Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Italien: Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Intimrasur im Schaufenster: Sie nimmt Amts-Anordnung wörtlich

Intimrasur im Schaufenster: Sie nimmt Amts-Anordnung wörtlich

Sturmfluten im Norden, Glätte im Süden

Sturmfluten im Norden, Glätte im Süden

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion