Selbstlose Heldin

Kellnerin rettet einem Kind das Leben - und hat deswegen einen riesigen Schuldenberg

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Sie ist nun eine Heldin in den USA: Hanna Pignato. Nun hat die 19-jährige aber selbst große Sorgen.

19-Jährige Amerikanerin verunglückt selbst beinahe tödlich, als sie einem Kind zu Hilfe eilt. Jetzt liegt sie selbst mit schweren Verletzungen im Krankenhaus

Florida - Die 19-jährige Kellnerin Hanna Pignato wird zur neuen amerikanischen Heldin. Als sie während ihrer Schicht in einem kleinen Strandrestaurant eine verzweifelte Mutter um Hilfe rufen hört, zögert sie nicht lange. Sie springt sechs Meter vom Pier in die Tiefe, um deren Sohn zu Hilfe zu eilen. Denn der Kleine treibt auf seinem Kindersurfbrett immer weiter von der Küste ab.

Mutige Jugendliche trotzt ihrer eigenen Angst

„Ich konnte die Angst in ihren Augen sogar hören“, so zitiert die Dailymail die Erinnerungen der mutigen Lebensretterin. „Und ich hatte Angst. Wir alle hatten Angst“.

Doch die eigentlich erfahrene Surferin überschätzt die Tiefe des Wassers und landet hart auf einer Sandbank. Dabei bricht sie sich selbst Fuß und Rücken. 

Nichtsdestotrotz schwimmt Hanna weiter, um dem Jungen zu helfen, bis sie sieht, dass ihm ein weiterer Schwimmer bereits erreicht hat und retten kann. Nun ist sie es, die mit schweren Verletzungen aus der Strömung gezogen werden muss. Jetzt liegt sie selbst im Krankenhaus.

Fehlende Krankenversicherung: Wer übernimmt nun die Behandlungskosten?

Doch die junge Amerikanerin ist selbst nicht krankenversichert. Um ihr mit den Behandlungskosten zu helfen, haben Freunde bereits eine GoFoundMe-Seite für die 19-Jährige eingerichtet. So wollen sie ihr helfen, die Krankenhausrechnung über geschätzt 75000 Dollar zu bezahlen. Hinzu kommt, dass sie auch in den kommenden zwei Monaten nicht wird arbeiten können und sich im Bett auskurieren muss. 

„Ich bin einfach nur froh“

Obwohl sie selbst bei ihrem waghalsigen Sprung hätte sterben können, bereut Hanna ihren Einsatz keinesfalls. Zu sehr habe sie mit der Mutter des verunglückten Kindes mitgefühlt: „Ich weiß, was es bedeutet, keine Familie zu haben. Ich wollte nicht, dass sie durch das Gleiche gehen muss“, begründet Hanna ihr selbstloses Engagement. „Ich bin einfach nur froh und dankbar“. 

Badeunfälle in Deutschland

Auch in Deutschland kommt es Jahr für Jahr zu gefährlichen Badeunfällen. Laut der Deutschen Lebensrettergesellschaft starben dadurch mehr als 500 Menschen allein im vergangenen Jahr.

Zu einem Kleinkind-Schock kam es auch, als ein Dreijähriger nur mit Badelatschen und Windeln an alleine durch Braunschweig irrte, wie nordbuzz.de* berichtet.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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