US-Ostküste wappnet sich für Hurrikan "Earl"

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Auf dem verbarrikadierten Zimmer am "Buxton Beach Motel" in Buxton (US-Staat North Carolina) steht geschrieben: "Sorry Earl. Hier ist kein Zimmer mehr frei."

Nags Head - Millionen Bewohner der US-Ostküste haben sich am Donnerstag auf den Hurrikan “Earl“ vorbereitet, der auf dem Atlantik mit Windgeschwindigkeiten von bis 225 Kilometer pro Stunde auf die Region zu bewegte.

In den Staaten Virginia, North Carolina und Maryland wurde vorsorglich der Notstand ausgerufen, auch wenn “Earl“ noch mehr als 750 Kilometer von der Küste entfernt war. Es wurde erwartet, dass der Sturm am (heutigen) späten Donnerstagabend North Carolina erreichen wird, wie das Nationale Hurrikanzentrum der USA mitteilte. Nördlich des US-Staates Maine forderten die Behörden die Menschen auf, einen Katastrophenplan vorzubereiten und Vorräte anzulegen.

Die Angst vor Hurrikan "Earl"

Die Angst vor Hurrikan "Earl"

In North Carolina ordneten die Behörden die Evakuierung der vorgelagerten Inseln Hatteras und Ocracoke sowie des tiefer gelegenen Bezirks Carteret im Süden an. Davon waren rund 35.000 Menschen betroffen. Touristen auf den Outer Banks vor North Carolina brachen ihren Urlaub ab und machten sich auf den Weg ins Landesinnere. Auch die Besatzung des US-Zerstörers “USS Cole“ bemühte sich, noch vor “Earl“ ihren Heimathafen in Norfolk in Virginia zu erreichen.

Nächster Sturm “Gaston“ bildet sich über Atlantik

Seit Hurrikan “Bob“ im Jahr 1991 habe es keinen so kraftvollen Sturm mehr gegeben, der in einem so breiten Streifen auf die Ostküste treffen könnte, sagte Dennis Feltgen, Sprecher des Nationalen Hurrikan-Zentrum. Einige dicht bevölkerte Teile der USA könnten direkt auf seinem Weg liegen, falls dieser seinen Kurs leicht in Richtung Westen ändern sollte. Betroffen wären dann unter anderem die Insel Long Island vor New York, sowie der Großraum Boston und Cape Cod. Über dem Atlantik bildete sich unterdessen der nächste Tropensturm der Saison, “Gaston“, mit Geschwindigkeiten bis 65 Kilometern pro Stunde. Es wurde erwartet, dass er am Wochenende Hurrikanstärke erreichen wird. Seine Vorgängerin “Fiona“ mit Geschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde wurde in den kommenden Tagen auf den Bermudas erwartet.

apn

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