US-Marine entdeckt Schiff voller Piraten

Manama - Ein Kriegsschiff der US-Marine hat vor der Küste von Somalia ein verschollenes Frachtschiff mit rund 50 Piraten an Bord entdeckt. Das unter der Flagge von Panama fahrende Schiff mit 24 Seeleuten an Bord war vor knapp zwei Monaten im Golf von Aden von Seeräubern aus Somalia gekapert worden.

Die Besatzung der "USS Mc Faul" habe die "M/V Iceberg I" identifiziert, obwohl die Piraten den Schiffsnamen überpinselt und durch die stümperhaft angebrachte neue Aufschrift "Sea Express" ersetzt hätten, teilte ein Sprecher der Anti-Piraten-Task-Force im Hafen von Manama mit.

Die Marinesoldaten bemerkten das Schiff den Angaben zufolge am vergangenen Mittwoch. Als sie einen Funkspruch an die Besatzung der "M/V Iceberg I" richteten, antworteten die Seeleute, sie seien auf dem Weg in den nächsten Hafen, um Reparaturen an ihrem Schiff ausführen zu lassen. Als die Soldaten daraufhin erklärten, sie wollten an Bord kommen, antworteten die bedrängten Seeleute, ihr Schiff sei gekapert worden. Sie würden von schwer bewaffneten Piraten in Schach gehalten. Daraufhin verfolgte die US-Marine das Schiff 36 Stunden lang, bis es wieder Kurs auf die somalische Küste nahm. Die Marinesoldaten vermuten, dass die Piraten das gekaperte Schiff entweder benutzen wollten, um anderen Piraten zu helfen, die in Seenot geraten waren, oder um ein weiteres Schiff zu kapern.

dpa

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Mindestens 32 Tote bei Absturz eines Fracht-Jumbos

Mindestens 32 Tote bei Absturz eines Fracht-Jumbos

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Wuff! Der optimale Campingbus für Bello

Wuff! Der optimale Campingbus für Bello

Meistgelesene Artikel

Affe beim Sex mit Hirschkuh ertappt

Affe beim Sex mit Hirschkuh ertappt

Intimrasur im Schaufenster: Sie nimmt Amts-Anordnung wörtlich

Intimrasur im Schaufenster: Sie nimmt Amts-Anordnung wörtlich

Sturmfluten im Norden, Glätte im Süden

Sturmfluten im Norden, Glätte im Süden

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Kommentare