USA: Schwere Buschfeuer nach Tornados - 45 Tote

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Die Zahl der Toten bei der Unwetterserie im Süden der USA ist auf mindestens 45 gestiegen. Das teilten die Behörden in den sechs Staaten North Carolina, Virginia, Alabama, Arkansas, Oklahoma und Mississippi am Sonntag mit.

Raleigh - Die Zahl der Toten bei der Unwetterserie im Süden der USA ist auf mindestens 45 gestiegen. Das teilten die Behörden in den sechs Staaten North Carolina, Virginia, Alabama, Arkansas, Oklahoma und Mississippi am Sonntag mit.

Die Zahl der Toten nach der ungewöhnlichen Tornado-Serie im Süden der USA ist auf mindestens 45 gestiegen. Noch am Montag erfassten Hilfskräfte den Schaden der gewaltigen Unwetter in 13 der 50 Bundesstaaten. Von Donnerstag bis Samstag seien 243 Wirbelstürme vom Mittleren Westen bis in den Südosten des Landes gezählt worden, teilte die nationale Wetterbehörde mit. Zugleich wüteten in Texas Wald- und Buschbrände.

Tornodos in den USA: Tod und Verwüstung

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Ein Sturmsystem mit diesem Ausmaß über den kurzen Zeitraum von drei Tagen habe es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in den USA noch nie gegeben, sagte der Meteorologe Henry Margusity vom Vorhersager AccuWeather.com. Nach Berichten der “USA Today“ (Montag) handelte es sich um die tödlichste Serie von Wirbelstürmen in dem Land seit drei Jahren. 2008 seien 57 Menschen im Südwesten durch ähnlich heftige Unwetter ums Leben gekommen.

Am schlimmsten wurde am Samstagabend (Ortszeit) North Carolina heimgesucht, wo 23 Menschen ums Leben kamen. Auf den Staat seien in kürzester Zeit 62 Wirbelstürme niedergegangen. Allein im Landkreis Bertie County hinterließen sie eine rund zehn Kilometer lange und 800 Meter breite Schneise der Verwüstung. Mehr als 60 Häuser wurden meist bis aufs Fundament zerstört, weitere 600 beschädigt. “Wir hatten früher schon Hurrikane und Fluten. Wir hatten früher auch Tornados. Aber wir haben noch nie so etwas erlebt“, sagte der Landkreis-Manager Zee Lamb der “USA Today“.

Währenddessen versucht die Feuerwehr in Texas, verheerende Buschbrände in den Griff zu bekommen. Auch am Montag waren dutzende Feuer außer Kontrolle geraten. Ein 60 Jahre alter Obdachloser wurde festgenommen, nachdem er ein Campingfeuer unbeobachtet gelassen hatte, das sich zu einem Großbrand entwickelte und mehrere Häuser beschädigte.

 Nach den Worten von Gouverneur Rick Perry sind 252 Bezirke in Texas von den Flammen bedroht. Seit Beginn der Brand-Saison Mitte November hätten mehr als 7800 Großbrände gelöscht werden müssen. Über 244 Häuser seien zerstört worden. Es sei so trocken in Texas wie nie zuvor, meinte der Forest Service.

dpa

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