Ausgerechnet zur Ferienzeit 

Explosive Mischung bahnt sich an - Wetterdienst warnt vor gefährlichem Phänomen in Urlaubsregion

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Am Mittelmeer werden kräftige Unwetter befürchtet (Symbolbild).

Der Mittelmeerraum kommt nicht zur Ruhe: Ausgerechnet jetzt zur Ferienzeit bahnt sich eine explosive Wetter-Mischung an.

Update vom 13. November 2019: Nun vermeldet Venedig ein Rekord-Hochwasser. Der Markus Dom steht unter Wasser, es musste der Notstand ausgerufen werden und kostete sogar Menschen das Leben.

Update vom 19. Oktober: Schon wieder Italien, schon wieder zur Ferienzeit: Der Wetterdienst warnt vor teils heftigen Gewittern mit Starkregen und Überflutungsgefahr am Mittelmeer. 

Zuerst ist vor allem der Norden Italiens und der südliche Alpenraum betroffen. Am westlichen Mittelmeer könnte sich laut „wetter.de“ ein sogenannter „Medicane“ bilden. Örtliche Regenmegen von mehreren Hundert Liter pro Quadratmeter seien möglich, zudem Erdrutsche, Murenabgänge und Überschwemmungen. Außerdem drohten Sturm-, vielleicht sogar Orkanböen mit meterhohen Wellen und Sturmflutgefahr. Auch Hagelunwetter sowie Tornados über Land und Wasserhosen über dem Meer seien bei dieser Wetterlage nicht auszuschließen. In Folge des Unwetters starben im Norden Italiens zwei Menschen und über 900 Einsätze gab es in der Region.

In der Nacht auf Mittwoch gab es auch im Raum Kufstein (Tirol) ein Erdbeben der Stärke 3,9. Die Auswirkungen des Erdbebens waren auch im Landkreis Rosenheim deutlich zu spüren.

Italien: Heftiges Erdbeben erschüttert erneut Urlaubsregion

Update vom 7. Oktober 2019, 15.17 Uhr: Das Erdbeben der Stärke 4,0 am Montagmorgen hat die Menschen in der Region Catanzaro im Süden Italiens sehr verängstigt. Wie der italienische Corriere della Sera berichtet, seien die Menschen aus Angst vor Hauseinstürzen auf die Straßen gerannt und hätten Schutz in ihren Autos gesucht. Die vorsorglich evakuierten Schulen bleiben dem Bericht nach weiter geschlossen. 

Über etwaige Schäden ist bislang nichts bekannt. Allerdings schreibt das Blatt, dass die Feuerwehr derzeit dabei sei, einige Altbauten auf Beschädigungen zu kontrollieren, um Spätfolgen ausschließen zu können. 

Vorsorglich sei auch der Zugverkehr zwischen Catanzaro und Cosenza, zwischen Lamezia und Catanzaro, sowie Crotone und Roccella eingestellt. Die Eisenbahngesellschaft prüft aktuell, ob die Schienen beschädigt wurden.

Das Epizentrum des Bebens lag demnach in der Nähe der Ortschaft Caraffa di Catanzaro. Allerdings seien die Erschütterungen bis nach Cosenza und sogar Crotone im Osten des Landes spürbar gewesen.

Über wichtige Wetter-Ereignisse in Deutschland berichten wir in unserem aktuellen Wetter-Ticker. Am anderen Ende der Welt hat die Formel 1 mit einem Unwetter zu kämpfen. Auf Japan steuert ein Taifun zu, wie tz.de* berichtet. 

Erdbeben in Italien: In Kalabrien bebt die Erde

Update vom 7. Oktober 2019, 10.57 Uhr: Es gab bislang keine Schäden oder Verletzte, aber es gab viel Angst, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Um 8.11 Uhr am Montagfrüh bebte die Erde in Süditalien in der Nähe der Stadt Catanzaro in Kalabrien. Das Beben der Stärke 4 hatte ein Epizentrum in einer Tiefe von 27 Kilometern zwei Kilometer nordwestlich von Catanzaro.

Update vom 7. Oktober 2019, 9.01 Uhr: Ein Erdbeben der Stärke 4 hat sich am Montag um 8.11 Uhr in Italien ereignet. Das Epizentrum befand sich auf dem Gebiet von Catanzaro. Wie die italienische Zeitung La Repubblica berichtet, wurden Schulen in diesem Bereich evakuiert. Verletzte habe es nach bisherigen Informationen keine gegeben. Der Bürgermeister Sergio Abramo hat zudem die Schließung der Universität Magna Graecia angeordnet.   

Die süditalienische Stadt Catanzaro liegt zwischen dem Tyrrhenischen und dem Ionischen Meer. Catanzaro erstreckt sich über drei Hügel. Die Hauptstadt Kalabriens lockt Touristen mit geschichtsträchtigen Orten und typischen italienischen Urlaubsflair.       

Update vom 5. Oktober: Von wegen „O Sole Mio“ - Italien kommt nicht zur Ruhe. Der Wetterdienst „meteo.it“ warnt für die Region vor heftigen Stürmen, begleitet von starken Windböen ab Montag. 

Heftige Adria-Unwetter: „Stark spürbares Seebeben“ erschüttert Touristeninsel 

Update vom 4. Oktober: Am Tag nach dem schweren Erbeben hat WEATHER/ METEO WORLD ein Foto von einem „Wasserspeier“, wie es heißt, via Twitter hochgeladen. „BEEINDRUCKEND!!!“ heißt es darin.

Das Foto wurde offenbar von einem Filippo Maria in der Nähe von Ponza, Italien, am Morgen des 3. Oktober geknipst.

Update vom 3. Oktober: Ein Seebeben der Stärke 5,1 hat die griechische Dodekanes-Inselgruppe in der südlichen Ägäis erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag rund 17 Kilometer unterhalb des Meeresgrundes zwischen der Touristeninsel Rhodos und der türkischen Ägäisküste bei Marmaris, wie das Geodynamische Institut am Donnerstag in Athen mitteilte. Verletzungen oder nennenswerte Schäden wurden der griechischen Polizei zunächst nicht gemeldet, wie das Staatsradio (ERT) mitteilte.

„Sehr stark spürbar“ waren die Erdstöße in fast allen Regionen der südlichen Ägäis und auf der Insel Kreta, wie der Chef des Katastrophenschutzes, Efthymios Lekkas, im Fernsehen sagte. Viele Menschen seien aus dem Schlaf gerissen worden, da sich das Beben um 07.44 Ortszeit ereignete, berichteten örtliche Medien.

Video: Stärke 5,1 - Erdbeben östlich von Rom

Heftige Adria-Unwetter von Italien bis Griechenland: Enorme Wassermengen drohen

News vom 2. Oktober: Auch das Wetterportal wetter.de kündigt für den Süden Europas heftige Stürme an. Schon am Mittwoch sei an der Adria mit Gewittern und kräftigen Schauern zu rechnen. Es wird auch hier vor Hagel, Starkregen und Sturmböen gewarnt. Auch Italien-Urlauber, die einen Städtetrip nach Rom machen, könnten die Auswirkungen demnach noch zu spüren bekommen. 

Und auch bis zum Wochenende werden die Aussichten nicht besser. Von Kroatien bis Griechenland wird vor schweren Gewittern gewarnt. Zudem könnten die enormen Wassermassen durch den Starkregen hier zu Problemen führen. Besonders schlimm könnte es laut dem Portal auf der Insel Korfu werden. Hier könnten Spitzen von bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter herunterkommen.

Und auch im Westen Europas sehen die Wetteraussichten nicht besser aus: Auf den Azoren wütete aktuell Hurrikan „Lorenzo“, der nun Kurs auf Irland nimmt.

Adrie-Wetter extrem: Stürme, Hagel und Starkregen im Süden Europas

Erstmeldung: Urlauber aufgepasst! Sie sind gerade in Italien, Kroatien oder Griechenland? Dann könnten die nächsten Tage relativ ungemütlich werden.

Für die gesamte Adria sind laut RTL nämlich kräftige Regengüsse und Gewitter angesagt. Das ist es aber nicht allein: Stellenweise seien auch Unwetter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen dabei. Betroffen sein könnte die gesamte Region entlang der Adria mit den Ländern Italien, Kroatien und Griechenland. Die Unwetter könnten bis zum Wochenende anhalten.

Adria-Stürme: Regenmengen bis zu 200 Liter pro Quadratmeter

Von den Regenmengen seien zwischen 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter möglich, auf Korfu und Umgebung sogar bis zu 200 Liter pro Quadratmeter. Die Temperaturen würden dabei nicht mehr als 20 Grad erreichen.

Besser dran sei dagegen das westliche Mittelmeer, also Spanien, die Balearen und Frankreich. Hier würde es deutlich wärmer - um die 25 Grad - und mit unwetterartigem Regen sei nicht zu rechnen.

Für Deutschland warnt der Deutsche Wetterdienst unterdessen vor Dauerregen. Gerade erst hat das Sturmtief „Mortimer“ ein Todesopfer gefordert.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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