Mindestens 20 Tote

Unwetter in den USA: Georgia besonders schwer getroffen

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Der Süden von Georgia ist am Wochenende von Tornados getroffen worden. Zahlreiche Menschen sind dabei getötet worden.

Georgia/Kalifornien - Nach schweren Stürmen in den  USA ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 20 gestiegen. In Georgia rechnet man mit einem Anstieg der Opferzahl.

Nach den schweren Stürmen im Süden der USA am Wochenende ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 20 gestiegen. Im Norden Floridas wurde eine 54-jährige Frau erschlagen, als ein Baum auf ihr Haus stürzte, wie der Fernsehsender News4Jax am Montag berichtete.  In Georgia wurde mit einem Anstieg der Opferzahl gerechnet. Kalifornien rief nach neuen heftigen Unwettern den Notstand aus. Von offizieller Seite wurde der Bericht über das Todesopfer in Florida zunächst nicht bestätigt.

Laut dem TV-Sender starb die Frau am Sonntagabend in der Nähe von Lake City. In Georgia kamen bei den Unwettern mindestens 15 Menschen ums Leben, in Mississippi starben vier Menschen beim Durchzug eines Tornados. Der südöstliche Bundesstaat Georgia wurde besonders schwer getroffen: Es gab Todesopfer in vier Bezirken und erhebliche Schäden. Allein acht Tote waren am Wochenende im Bezirk Cook gemeldet worden. In der Stadt Albany im Bezirk Dougherty, wo nach bisheriger Kenntnis vier Menschen starben, rechneten die Behörden mit einem Anstieg der Opferzahl. "Die Schäden, die wir erlitten haben, sind unermesslich", sagte Chris Cohilas von der Bezirksverwaltung von Dougherty. "Vier Tote wurden bestätigt, aber es werden noch mehr werden." Der Leiter der Katastrophenschutzbehörde, Ron Rowe, sagte, einige Wohngebiete seien "von der Erdoberfläche verschwunden". 

Auch in Kalifornien herrschten nach neuen Unwettern am Wochenende katastrophale Zustände. Seit Dezember gab es in dem Westküstenstaat immer wieder heftige Regenfälle, starken Schneefall in den Bergen und schwere Stürme. Gouverneur Jerry Brown erklärte am Montag den Notstand für die betroffenen Bezirke, um die Behebung der Schäden mit Unterstützung der Bundesbehörden zu ermöglichen. Die Unwetter hätten "gefährliche Sturzfluten, Bodenerosion und starke Schlamm- und Geröllabgänge" ausgelöst, erklärte Brown. Die seit Dezember andauernden heftigen Niederschläge in den Bergen im Norden Kaliforniens, die für die Wasserversorgung des ganzen Bundesstaats von zentraler Bedeutung sind, waren die stärksten seit 30 Jahren. Die Behörden in Kalifornien gehen aber nicht davon aus, dass die ungewöhnlichen Wassermassen die historische Dürre in dem Westküstenstaat beenden können. 

ogo/mid Twitter Facebook

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