Union rechnet mit rascher Abschaltung mehrerer AKW

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Wasserdampf steigt am Montag im Abendlicht vom Kühlturm neben dem Kernkraftwerk Isar 1 in Niederaichbach (Niederbayern) auf. Nach den Atomunfällen in Japan will die Staatsregierung Bayerns ältestes Atomkraftwerk Isar I abschalten.

Berlin - Die Union im Bundestag rechnet nach den Atomunfällen in Japan mit der raschen Abschaltung mehrerer alter Kernkraftwerke in Deutschland.

Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Peter Altmaier (CDU), sagte am Dienstag in Berlin, er gehe davon aus, dass “zwei bis drei“ Kraftwerken vom Netz gehen. Am Montag hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die befristete Aussetzung der erst im vergangenen Jahr beschlossenen Laufzeitverlängerung verkündet.

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Altmaier lobte, mit ihrer schnellen Reaktion habe die Bundesregierung Führungsfähigkeit bewiesen. Jetzt müsse darum gehen, das auf drei Monate befristete Moratorium für eine raschere Trendwende hin zu erneuerbaren Energien zu nutzen. Der CDU-Politiker schloss nicht aus, dass dafür auch gesetzliche Neuregelungen zum beschleunigten Ausbau der Netze nötig sein könnten - so wie beim Verkehrswegebeschleunigungsgesetz Anfang der 1990er Jahre in Ostdeutschland.

dapd

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