Ungar vom eigenen Schwein getötet

Budapest - Ein ungarischer Bauer ist von seinem eigenen Schwein getötet worden. Das Tier war am Sonntag aus seinem Koben im westungarischen Dorf Kerkakutas ausgebrochen. Was weiter geschah:

Als sein Besitzer es einfangen wollte, biss das Schwein den 35-Jährigen in den Oberschenkel und durchtrennte eine Schlagader, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Notärzte flogen per Helikopter ein, doch zu spät - der Mann verblutete. Das Opfer galt als sehr guter Tierkenner, er hatte beim lokalen Tiearzt als Tierpfleger gearbeitet. Warum das Schwein aggressiv wurde, blieb unklar.

Das Tier gehört zur besonders in Ungarn verbreiteten Mangalitza- Rasse. Dieses dem Wildschwein genetisch nahe Wollschwein gilt als gutmütig. Sein Fleisch wird vor allem wegen seiner Cholesterinarmut geschätzt und ist deshalb ein Exportschlager. Unter anderem wird viel spanischer Serrano-Schinken aus ungarischem Mangalitza-Fleisch hergestellt.

dpa

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