UN-Studie: In Norwegen lebt es sich am allerbesten

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In Deutschland ist es laut der UN nicht so lebenswert wie in Österreich, Italien, Norwegen oder den Benelux-Ländern.

Ein UN-Bericht zeigt: In Norwegen lässt es sich am besten leben. Deutschland belegt wieder Platz 22, hinter Ländern wie der Schweiz, Spanien und Dänemark.

Hier geht‘s zur Studie der UN.

Norwegen steht an der Spitze der am höchsten entwickelten Länder, dies geht aus dem am Montag veröffentlichten jährlichen Index der Vereinten Nationen hervor. Auf Platz zwei und Platz drei liegen Australien und Island. Im vorigen Human Development Report von 2008 lag Island auf Platz eins, vor Norwegen und Australien auf Platz drei. Deutschland belegt, wie im vergangenen Jahr, wieder die Position 22, hinter Ländern wie Schweden, Frankreich, Österreich Spanien, Belgien, Italien, Niederlanden und Großbritannien. Die Bundesrepublik belege wegen des gesunkenen Pro-Kopf-Einkommens im Zuge der Wiedervereinigung einen relativ schlechten Platz, hieß es. Frankreich hingegen kletterte auf dem Index vom elften auf den achten Rang. Von den größten Industrienationen liegt Japan auf Platz zehn, die USA auf 13 und China auf Platz 92.

In diesen Ländern lebt es sich am besten

In diesen Ländern lebt es sich am besten

Die schlechteste Lebensqualität gibt es nach der Studie in Sierra Leone, Afghanistan und Niger. Von den großen Industriestaaten lag Japan auf Platz 10, die USA auf 13 und China auf Platz 92 von insgesamt 182 untersuchten Ländern. Am ärmsten sind die Menschen dem UN-Bericht zufolge in der die Demokratische Republik Kongo mit einem durchschnittlichen Jahres-Pro-Kopf-Einkommen von 204 Euro. Die Hälfte der Bevölkerung in den 24 ärmsten Ländern kann nicht lesen. In Guinea, Burkina Faso, Mali, Afghanistan und Niger sind es sogar unter 30 Prozent. In Staaten, die auf einem mittleren Entwicklungsstandard eingestuft wurden, sind ein Fünftel der Bewohner Analphabeten.

Am längsten leben die Menschen nach dem Index in Japan mit durchschnittlich 82,7 Jahren. Die Deutschen werden statistisch 79,8 Jahre alt - beinahe 30 Jahre älter als die Menschen in den ärmsten Ländern: So liegt die Lebenserwartung in Afghanistan nur bei 43,6 Jahren, in Niger bei 50,8 Jahren.

Die Uno vergleicht seit 1990 die Entwicklungsstandards in ihren Mitgliedsländern. Für die Erhebung werden unter anderem Daten zum Einkommen, zur Bildung und Lebenserwartung herangezogen. Für die aktuelle Studie stammen die Werte aus dem Jahr 2007. Insgesamt wurden 182 Staaten untersucht.

Susanne Sasse

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