UN-Hilfskonvoi in Haiti angegriffen

Genf - In Haiti ist nach Angaben der Vereinten Nationen ein Hilfskonvoi mit Lebensmitteln von Bewaffneten angegriffen worden.

UN-Blauhelmsoldaten hätten die Angreifer aber durch Warnschüsse vertreiben können, teilte UN-Sprecherin Elisabeth Byrs am Dienstag in Genf mit. Bei dem Angriff am Samstag nahe dem Flughafen von Jeremie im Südwesten Haitis sei niemand verletzt worden. Er zeige aber, wie angespannt die Sicherheitslage sei. Die haitianische Polizei hat inzwischen ihre Patrouillen verstärkt und wird dabei von UN-Polizisten unterstützt. Unter den Menschen wächst drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben die Wut über die nur schleppend ankommende Hilfe.

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Viele Erdbebenopfer leben nach wie vor in improvisierten Zelten, die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser ist schlecht. Die Wut über die schleppende Hilfe richtet sich vor allem gegen Präsident Rene Preval. Auf einer der ersten politischen Kundgebungen fordert viele den Rücktritt Prevals und die Rückkehr des gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide. Kritiker hatten Preval auch schon vor dem Erdbeben vorgeworfen, er sei für die steigende Arbeitslosigkeit und Korruption verantwortlich gewesen.

DAPD

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