Deutschland in USA wieder top

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Die Amerikaner haben wieder ein gutes Bild von Deutschland.

Washington - Nach einem Tief in den Beziehungen zwischen Berlin und Washington unter Gerhard Schröder und George W. Bush haben die Amerikaner ihre Liebe für Deutschland wieder entdeckt.

Einer Umfrage im Auftrag der Deutschen Botschaft zufolge haben 48 Prozent der Amerikaner ein gutes bis sehr gutes Gesamtbild von Deutschland - dies ist der höchste Wert seit Beginn der Umfragen vor sieben Jahren.

Wie gut kennen Sie Amerika?

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Rund ein Jahr nach dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama halten 41 Prozent der Befragten auch die Beziehungen beider Länder für ausgezeichnet oder gut - ein Jahr zuvor waren es lediglich 34 Prozent, wie aus der von der Deutschen Botschaft in Washington in Auftrag gegebenen und am Montag veröffentlichten Erhebung hervorgeht.

“Ich bin mehr als zufrieden“, sagte der deutsche Botschafter in Washington, Klaus Scharioth, bei der Vorlage der Studie des US- Meinungsforschungsinstituts Frank N. Magid Associates. “Die guten Ergebnisse der Studie zeigen, dass die exzellenten politischen Beziehungen zwischen unseren Regierungen von einer durchweg positiven Sicht der Amerikaner auf unser Land begleitet werden.“

Umgekehrt scheinen sich die US-Bürger der Zuneigung der Deutschen nicht ganz so sicher zu sein: Nur zwei von fünf US-Bürgern sind überzeugt, dass die Deutschen die Amerikaner mögen.

Immerhin ein Fünftel der Amerikaner zählt Deutschland zu einem der wichtigsten internationalen Partnern der USA, damit liegt es aber nur auf Platz fünf hinter den Spitzenreiter Großbritannien, China, Kanada und Japan. London, Peking und Ottawa haben aus Sicht der US-Bürger auch den meisten Einfluss auf die amerikanische Politik, Deutschland landet nur auf Platz acht. Auch weltweit nehme die Bedeutung ab: Fanden im Herbst 2004 noch 49 Prozent, dass Deutschland eine wichtige Rolle in der internationalen Politik spiele, sind es nunmehr nur noch 43 Prozent, drei Punkte weniger als im Vorjahr.

Mit dem deutschen Einsatz im Anti-Terror-Kampf sind die Amerikaner nicht zufrieden: 47 Prozent finden, das Engagement könnte größer sein. Nur ein knappes Viertel meint, Deutschland spiele im Kampf gegen den Terror in Afghanistan eine wichtige Rolle.

Derweil hat deutsches Bier weiter auch auf der anderen Seite des großen Teichs seine Fans: Auf die Frage, über welchen Aspekt Deutschlands Amerikaner gerne Informationen hätten, lautete die Antwort meist: Über deutsches Bier. Über deutschen Sport oder deutsche Filme wollte jeweils die Mehrheit indes nicht mehr wissen.

Aber Reisen bildet auch die Amerikaner: Bei rund der Hälfte der US-Bürger verbesserte sich das Bild von Deutschland nach einem Besuch, acht Prozent nahmen hingegen negative Erfahrungen mit.

dpa

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