Vulkan Merapi bricht erneut aus

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Der Merapi ist erneut ausgebrochen.

Mentawi - Die doppelte Naturkatastrophe in Indonesien fordert immer mehr Opfer. Der Tsunami und der Vulkanausbruch haben über 400 Menschen getötet. Und der Vulkan Merapi ist inwischen erneut ausgebrochen.

Drei Tage nach der schweren Eruption mit 34 Toten ist der indonesische Vulkan Merapi am Freitag erneut ausgebrochen. Rettungskräfte berichteten von heißen Aschewolken und Lavaströmen, die sich die Hänge des knapp 3000 Meter hohen Feuerbergs hinabwälzten. Zunächst wurden keine weiteren Opfer gemeldet.

Vulkan Merapi: Spur der Verwüstung

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Bewohner, die sich der angeordneten Evakuierung der Gefahrenzone nördlich der Großstadt Yogyakartawidersetzt hatten, mussten sich in Sicherheit bringen. “Ich war gerade dabei, Futtergras für meine Kuh zu schneiden, als ich dieses donnernde Geräusch hörte, lauter als beim letzten Ausbruch“, sagte Kastomo aus dem Dorf Umbulharjo. “Gott sei Dank habe ich es geschafft, zu fliehen.“

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Nach Angaben der Behörden werden nach der Flutwelle infolge eines Seebebens inzwischen 370 Leichen gezählt. Hunderte weitereMenschen werden noch vermisst. Die Rettungskräfte befürchten, dass viele von ihnen tot sind, da sie von der Flutwelle ins Meer gerissen wurden. Der Vulkan Merapi, der fast 1.300 Kilometer weiter östlich auf der Hauptinsel Java liegt, brach am Freitag gegen 06.10 Uhr (Ortszeit) wieder aus und schleuderte Aschewolken und Trümmerstücke in die Luft. Das Gebiet um den Vulkan wurde inzwischen aber weitgehend evakuiert.

Der Vulkanausbruch kostete bislang 33 Menschen das Leben. Über neue Schäden oder Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Indonesien liegt im pazifischen “Feuerring“ mit zahlreichen Vulkanen, in dem Verschiebungen von Erdplatten immer wieder zu Erschütterungen führen. Das folgenschwerste Beben der vergangenen Jahrzehnte ereignete sich im Dezember 2004 vor Sumatra und löste einen Tsunami aus, der rund um den Indischen Ozean 230.000 Menschen das Leben kostete. Das Beben am Montag entstand an derselben Verwerfungslinie.

dapd/dpa

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