Auktion nur kurz online

Trayvon Martins Todesschütze wollte Tatwaffe versteigern

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Die Waffe, mit der George Zimmermann Trayvon Martin erschoss.

Washington - Trayvon Martins Tod löste in den USA eine Welle von Demonstrationen aus. Der Todesschütze will seine Waffe versteigern - kurz darauf ist die Auktion verschwunden.

"Ein Stück amerikanische Geschichte" - mit diesem Spruch hat der frühere US-Nachbarschaftswächter George Zimmerman die Waffe zu verkaufen versucht, mit der er vor vier Jahren einen unbewaffneten schwarzen Teenager erschoss. Der 32-Jährige präsentierte die Pistole am Donnerstag vorübergehend auf einer Auktionsseite, zog das Angebot allerdings nach nur wenigen Stunden wieder zurück.

Dies sei die Schusswaffe, "die dafür verwendet wurde, mein Leben zu verteidigen und den brutalen Angriff von von Trayvon Martin zu beenden", beschrieb Zimmerman die Pistole auf der Seite GunBroker.com. Den Augangspreis für die Waffe des Herstellers Kel-Tec setzte er bei 5000 Dollar (4400 Euro) an, bevor er die Pistole wenig später kommentarlos wieder von der Seite entfernte.

Zimmerman hatte den 17-jährigen Martin im Februar 2012 im US-Bundesstaat Florida erschossen. Die Polizei ließ ihn zunächst laufen. Dabei berief sie sich auf ein Gesetz, das Bürgern in Florida ein weitgehendes Selbstverteidigungsrecht einräumt. Zimmerman hatte erklärt, dass Martin ihn zuerst attackiert habe. Außerdem bestritt er vehement, den Jugendlichen wegen seiner Hautfarbe ins Visier genommen zu haben.

Protestwelle bringt Anklage gegen Zimmermann

Erst nach einer Protestwelle wurde Zimmerman des schweren Totschlags angeklagt. Die Geschworenen sprachen ihn aber im Juli 2013 wegen Notwehr frei. Der Fall löste in den USA eine Rassismusdebatte aus, das Urteil wurde landesweit kritisiert.

In den vergangenen Jahren hatte Zimmerman wiederholt mit der Polizei zu tun. So warf ihm im vergangenen Jahr eine Ex-Freundin vor, sie tätlich angegriffen zu haben; sie zog die Anschuldigungen später aber zurück.

Im September 2014 war er in eine wilde Streiterei im Straßenverkehr verwickelt, bei der sein Kontrahent auf ihn schoss und ihn leicht verletzte. Zimmerman wurde wegen des Vorfalls kurzzeitig festgenommen, weil sein Widersacher anführte, Zimmerman habe ihn bedroht. Er kam aber wieder frei, nachdem der andere Mann auf eine Anzeige verzichtete.

Vor drei Jahren wiederum beschuldigte ihn seine damalige Frau, er habe sie mit einer Schusswaffe bedroht. Aber auch sie verzichtete auf eine Strafanzeige.

Proteste nach Urteil - USA demonstriert für Treyvon Martin

Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AFP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AFP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AFP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AFP
Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AFP
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Auch nach dem Urteil spaltet der Fall die USA. Ein schwarzer Teenager wurde erschossen, immer wieder war von Rassismus die Rede. Der Todesschütze wurde freigesprochen. Dagegen protestierten zahlreiche Amerikaner. © AFP
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Freispruch für Todesschützen von Trayvon Martin

AFP

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