Österreich

Trauer: Gerammtes Radar wird zur Pilgerstätte

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In Klagenfurt hat ein Autofahrer einen ungeliebten Blitzer gerammt.

Klagenfurt - So viel Aufmerksamkeit hat eine Radarfalle wohl noch nie geerntet. Passanten und Autofahrer "trauern" um den Blitzer und feiern ihren Befreier als Helden der Schnellfahrer.

Die Radarfalle in der Klagenfurter Universitätsstraße war vielen Schnellfahrern schon lange ein Dorn im Auge. Am Sonntagmorgen rammte nun ein 25-jähriger Autofahrer im Zuge eines Unfalls mit seinem Mitsubishi den ungeliebten Blitzer und wurde zum Helden.

An der Stelle des Blitzers steht nun nur noch ein Betonsockel. Der zieht viele Schaulustige und "Trauernde" an und ist zu einer "Pilgerstätte" geworden. Autofahrer betrauern das zerstörte Gerät mit Grabkerzen und Blumen. Passanten schauen sich die Szene belustigt an, berichtet die österreichische Kronen Zeitung.

Der Autofahrer, dem das Missgeschick, den Blitzer gerammt zu haben, passiert ist, beteuert, es handele sich um einen Unfall und nicht um einen Racheakt. Gegen ihn liegt nun eine Anzeige wegen Fahrerflucht vor. Der Schaden bertägt 18.000 Euro.

mm

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