Tote und Verletzte nach Unwettern in Italien

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Heftige Unwetter sorgten in Italien für ein Verkehrschaos.

Rom - Bei heftigen Unwettern sind in Italien mindestens vier Menschen getötet worden. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Im ganzen Land kam es zu Stromausfällen und einem Verkehrschaos.

Wie italienische Medien am Dienstag berichteten, sank in der Nähe von Giulianova an der Adriaküste ein Fischerboot im schweren Sturm. Einer der Männer an Bord konnte an Land schwimmen, ein weiterer wurde von der Küstenwache gerettet. Das dritte Besatzungsmitglied wird bisher vermisst.

Am Vorabend war eine 19-jährige Frau in Rom von einem Baum erschlagen worden, der auf ihr Auto gestürzt war. Im Norden der Stadt rissen Windböen ein Futter-Silo um, es fiel auf einen Mann, der 61- Jährige starb. Zahlreiche Menschen wurden von herabfallenden Ästen verletzt.

Am Gardasee starb ein Krankenpfleger: Der 53 Jahre alte Mann wurde beim Kite-Surfen von bis zu 90 Stundenkilometer starken Wind so heftig auf die Wasseroberfläche geschleudert, dass er ertrank. In Maniago bei Pordenone erlitt ein Marktverkäufer einen Herzinfarkt und starb. Der Mann hatte versucht, seinen Stand vor dem Sturm zu schützen.

Im ganzen Land kam es zu Stromausfällen und einem Verkehrschaos. Einige Autobahnen und Bahnstrecken - zum Beispiel bei Pescara oder im norditalienischem Aostatal - mussten stundenlang gesperrt werden. In Rom waren viele Straßen von umgestürzten Bäumen blockiert. Nach dem ungewöhnlich warmen Wetter der vergangenen Wochen waren am Montag über weite Teilen Italiens heftige Orkanböen und starker Regen hereingebrochen.

dpa

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