16 Tote: Teile Bangkoks zur Sperrzone erklärt

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16 Todesopfer forderten die Straßenkämpfe in Bangkok bisher.

Bangkok - Die Lage in Bangkok eskaliert weiter. Die thailändischen Streitkräfte erklärten am Samstag Teile des  Zentrums der Hauptstadt zur Sperrzone, in der scharf geschossen wird.

Auf Schildern in Thai und Englisch wurden Demonstranten und Anwohner vor Schusswaffengebrauch gewarnt. Die jüngsten Straßenschlachten zwischen Oppositionsanhängern und Sicherheitskräften haben nach Regierungsangaben bislang 16 Menschen das Leben gekostet, fast 160 weitere wurden seit Donnerstag verletzt. Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Proteste in Bangkok im März stieg damit auf 43.

Auch in der Nacht zum Samstag kam die thailändische Hauptstadt nicht zur Ruhe, es waren Explosionen zu hören. Die Sicherheitskräfte hatten am Donnerstagabend begonnen, das seit zwei Monaten von Regierungsgegnern besetzte Viertel abzuriegeln. Die Lage spitzte sich zu, als ein zur Opposition übergelaufener Offizier angeschossen und lebensgefährlich verletzt wurde.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon appellierte am Freitag an beide Seiten, weiteres Blutvergießen zu vermeiden. Demonstranten und Sicherheitskräfte müssten “alles in ihrer Macht stehende tun, um weitere Gewalt und den Verlust weiterer Menschenleben“ abzuwenden. Die US-Botschaft in Bangkok bot den Angehörigen ihrer Mitarbeiter am Samstag an, sie aus der Stadt zu evakuieren. Außerdem wurden alle US-Bürger vor Reisen nach Bangkok gewarnt, wie eine Botschaftssprecherin sagte.

dapd

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