30 Tote nach Gasexplosion in chinesischem Bergwerk

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Sanitäter transportieren eine verletzten Bergarbeiter.

Anwen - Der illegale Gebrauch von Sprengstoff hat in einem chinesischen Bergwerk zu einer Gasexplosion geführt, bei der mindestens 30 Arbeiter ums Leben gekommen sind.

59 Kumpel wurden verletzt. “Das Unglück ist auf Sicherheitsmängel zurückzuführen und auf Arbeitsmethoden, die die Minen-Vorschriften verletzten“, sagte Luo Lin, Chef der nationalen Behörde für Arbeitssicherheit, am Sonntag der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Explosion hatte sich am Samstagmorgen im Bergwerk des südwestchinesischen Ortes Anwen ereignet. Die Bergungsarbeiten wurden durch eine hohe Gaskonzentration in der Mine erschwert.

In China ereignen sich immer wieder schwere Grubenunglücke, die meist auf mangelnde Sicherheitsvorkehrungen in den Bergwerken zurückzuführen sind. Offiziell starben im vergangenen Jahr 3215 chinesische Bergarbeiter.

Die tatsächliche Opferzahl könnte weit höher sein, denn oft verschweigen illegal betriebene Minen Todesfälle, um zu verhindern, dass das Bergwerk geschlossen wird. Nach Angaben der staatlichen Arbeitsschutzbehörde wurden allein im Jahr 2006 mindestens 200 Todesfälle nicht gemeldet.

dpa

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