25 Tote bei Angriffen und Kämpfen mit Taliban

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In der südlichen Provinz Helmand wurden nach Polizeiangaben zwei Zivilisten getötet.

Kabul - Bei Angriffen der Taliban und Kämpfen zwischen fundamentalistischen Rebellen und Sicherheitskräften in Afghanistan sind am Wochenende mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen.

Bei Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Talibanrebellen in der Provinz Farah sowie der benachbarten Provinz Badghis starben am Samstag 20 Rebellen, wie ein Armeesprecher am Sonntag bekanntgab. Auch Regierungssoldaten seien ums Leben gekommen. In der Provinz Paktika im Südosten des Landes starb nach Regierungsangaben ein Polizist nach einem Schusswechsel mit Talibanrebellen.

In der südlichen Provinz Helmand wurden nach Polizeiangaben zwei Zivilisten getötet, als eine Bombe am Straßenrand detonierte. In der Provinz Farah wurde ein am Samstag entführtes Ehepaar einen Tag später ermordet aufgefunden. Die Frau stammte laut Auskunft des Provinzgouverneurs aus dem Iran. Hinter der Tat vermuten die Behörden ebenfalls die Taliban.

Innenminister Mohammad Hanif Atmar sagte am Sonntag in Kabul , die Rebellen hätten ihre Angriffe auf Regierungstruppen und auf die Internationale Friedenstruppe ISAF im Vorfeld der für den 20. August geplanten Wahlen intensiviert.

Die USA und die NATO wollen vor der Wahl zusätzliche Soldaten in das Land am Hindukusch schicken. Derzeit sind mehr als 70 000 Soldaten aus 42 Ländern in Afghanistan stationiert. Die USA wollen 20 000 zusätzliche Soldaten schicken, das westliche Verteidigungsbündnis rund 5000.

dpa

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