Tonga-Unglück: Weiter Rätsel um Vermisste

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Ein Rettungsboot mit Überlebenden des Fährunglücks legt im Hafen der Insel Pulupaki an.

Wellington - Die Opfer des Fährunglücks vor der Küste Tongas können möglicherweise nicht alle identifiziert werden.

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Die Polizei des Südseestaates räumte am Donnerstag ein, dass sich die Bekanntgabe einer Vermissten-Liste noch weiter verzögere und dass sie vermutlich “niemals 100 Prozent genau“ sein werde. Bislang seien nur die Namen von 37 der 93 Vermissten - unter ihnen ein junges deutsches Paar - bestätigt worden.

Am Mittwoch hatte die neuseeländische Marine ein Wrack in 110 Metern Tiefe geortet, bei dem es sich um die gesunkene “Princess Ashika“ handeln soll. Der Tauchgang eines mit Kameras ausgerüsteten U-Boots soll in den nächsten Tagen Klarheit schaffen. Die Fähre war vor etwa einer Woche gekentert. Nur 54 Menschen überlebten den Untergang, bislang wurden zwei Tote geborgen. Das Schiff war vermutlich von einer hohen Welle getroffen worden. Seit dem Unglück herrscht Verwirrung um die Opfer. Tongas Polizei führte dies zunächst auf drei unterschiedliche Passagierlisten zurück.

dpa

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