Tödlicher Familienstreit über Computerspiele

Seoul - Im Streit über gewalttätige Internet-Spiele hat ein Schüler in Südkorea zuerst seine Mutter und dann sich selbst getötet.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde die Mutter im Haus der Familie in der Stadt Busan erwürgt. Der 15-jährige Sohn habe sich anschließend erhängt. Den Ermittlungen zufolge war die Mutter am Montagabend mit dem Jungen in einen Streit geraten, weil er und seine jüngere Schwester seit Jahren gewaltverherrlichende Computerspiele spielten.

Südkorea gilt als eines der Länder mit der weltweit besten Internet-Versorgung. Rund 90 Prozent der Haushalte haben einen Breitbandanschluss. Internet-Spiele sind in der Bevölkerung sehr beliebt - Schätzungen zufolge sind rund zwei Millionen Südkoreaner spielsüchtig.

Rubriklistenbild: © dpa

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