Afroamerikaner bei Kontrolle erschossen

Nach Tod durch Polizisten: Familie des Opfers will klagen

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Polizisten sehen sich nach dem erneuten Tod von Afroamerikanern immer wieder Protesten ausgesetzt.

St. Paul - Der Tod des Afroamerikaners Philando Castile durch einen Polizisten wird ein Nachspiel haben. Die Familie sichert sich die Dienste einer prominenten Richterin.

Die Familie von Philando Castile, der von einem Polizisten bei einer Verkehrskontrolle getötet worden war, will vor Gericht ziehen. "Es wird auf jeden Fall ein Verfahren geben", sagte der Rechtsbeistand der Familie, Glenda Hatchett, am Dienstag in St. Paul (Bundesstaat Minnesota) vor Medien. Hatchett ist eine in den USA prominente Richterin.

Der Afroamerikaner Castile (32) war vergangene Woche in einem Auto sitzend in Falcon Heights von einem Polizisten erschossen worden. Seine Freundin hatte das Geschehen live mit ihrem Smartphone übertragen. Sein Tod und die tödlichen Schüsse auf den ebenfalls schwarzen Alton Sterling im Bundesstaat Louisiana lösten landesweit Proteste aus. Castile soll am Donnerstag beigesetzt werden.

dpa

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