Tierschmuggel: Haft für Deutsche in Neuseeland

Wellington - Wegen versuchten Schmuggels seltener Eidechsen sind zwei Deutsche am Freitag in Neuseeland zu viereinhalb Monaten Haft verurteilt worden.

Die Männer im Alter von 47 und 56 Jahren bekannten sich schuldig, geschützte Wildtiere gejagt und vier Geckos in ihren Besitz gebracht zu haben. Sie gestanden, nach Neuseeland gereist zu sein, um seltene Echsen außer Landes zu bringen.

Richter Stephen Coyle vom Bezirksgericht Dunedin sagte, angesichts ihres Geständnisses seien viereinhalb Monate Haft die höchstmögliche Strafe. Im vergangenen Jahr waren zwei weitere Deutsche wegen ähnlicher Vorwürfe ebenfalls zu Haftstrafen verurteilt worden. Nach Verbüßung der Haft wurden sie nach Deutschland abgeschoben. Richter Coyle forderte, die Höchststrafe müsse angehoben werden, um abschreckend zu wirken.

dapd

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