Tier-Drama in Rom: Giraffenkind stürzt und stirbt

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Giraffenkind im Zoo (Archivbild).

Rom - Tier-Drama im Zoo von Rom: Ein Giraffenkind ist beim Herumtollen gestürzt und an den Folgen gestorben.

Wie italienische Medien am Freitag berichteten, starb die dreijährige Giraffe “Pallina“ (Bällchen) in der Nacht zum Freitag allen tierärztlichen Sofortmaßnahmen zum Trotz. Das Tier war am Donnerstagnachmittag beim Herumrennen in seinem Gehege hingefallen und hatte sich am Kopf schwer verletzt. Obwohl sofort Tierpfleger eingriffen, kam jede Hilfe zu spät.

Das kleine Giraffenmädchen war am 13. August 2006 im römischen Zoo zur Welt gekommen und hatte seitdem die Besucher begeistert. Bis zu 11.000 Menschen kamen an manchen Tagen, um das langbeinige Baby zu bewundern. “Ein kleiner Lebenstraum, der nun zu Ende ist“, trauerte die römische Tageszeitung “La Repubblica“ am Freitag.

Der Zoo in der Ewigen Stadt war 1911 von dem Hamburger Carl Hagenbeck gegründet worden. Nach langen schwierigen Jahren wurde er Ende der 1990-er Jahre in den heutigen “Bioparco“ (Bio-Park) umgewandelt. In dem teils von der Stadt Rom und teils von Sponsoren finanzierten Projekt leben derzeit über 1140 Tiere, die 221 verschiedenen Arten angehören.

dpa

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