Attacke während Gottesdienst

Texas: Angreifer erschießt in Kirche zwei Menschen - Donald Trump lobt liberale Waffengesetze 

+
Zwei Tote  - Schießerei bei Gottesdienst in Texas wurde live im Internet gestreamt. 

Ein Angreifer hat zwei Menschen in einer Kirche in Texas mit Schüssen getötet. Donald Trump kommentierte die Attacke mit einem Lob an die liberalen Waffengesetze in dem Bundesstaat.

  • Während eines Gottesdienstes hat ein Mann in einer Kirche im US-Bundesstaat Texas das Feuer eröffnet.
  • Zwei Menschen wurden tödlich getroffen.
  • Der Schütze wurde von privaten Wachmännern erschossen.

Update vom 31. Dezember 2019: Nach dem Schusswaffenangriff auf eine Kirche im US-Bundesstaat Texas hat US-Präsident Donald Trump das Eingreifen bewaffneter Gottesdienstbesucher und die texanischen Waffengesetze gelobt. "Dank der mutigen Gemeindemitglieder, die eingriffen, um 242 weitere Kirchgänger zu schützen, war es in sechs Sekunden vorbei", schrieb Trump am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Diese Helden retteten Leben, und die texanischen Gesetze erlaubten es ihnen, Waffen zu tragen!"

Ein Angreifer hatte am Sonntag die Kirche in White Settlement - einem Vorort der Großstadt Fort Worth - während des Gottesdienstes angegriffen und zwei Gemeindemitglieder erschossen. Ein freiwilliger Sicherheitsmann erschoss daraufhin den Angreifer. Die Polizei hatte zuvor von "einer Reihe" von Kirchenmitgliedern gesprochen, die das Feuer erwidert hätten.

Mann schießt in Kirche um sich und streamt Tat live -  Tote bei Attacke in Texas

Update vom 30. Dezember 2019: Während eines Gottesdienstes hat ein Mann in einer Kirche im US-Bundesstaat Texas wahllos das Feuer eröffnet und zwei Menschen tödlich getroffen. Der Schütze wurde von privaten Wachmännern der Kirche erschossen, seine Opfer erlagen ihren Verletzungen später im Krankenhaus, wie die Polizei auf einer Pressekonferenz mitteilte. 

Der Vorfall hatte sich demnach am Sonntagvormittag (Ortszeit) im Ort White Settlement in der Nähe der Stadt Fort Worth bei Dallas ereignet. Zur Identität und den Motiven des polizeibekannten Täters machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

„Binnen sechs Sekunden war die Schießerei vorbei“, sagte der Vize-Gouverneur von Texas, Dan Patrick. Er wertete das als Beleg für die Wirksamkeit der Waffengesetze in dem Bundesstaat, schließlich hätten die „heldenhaften“ Wachleute noch Schlimmeres verhindert. In der West Freeway Church of Christ hielten sich zum Zeitpunkt der Tat rund 240 Gemeindemitglieder auf. Die Waffengesetze in Texas gelten als besonders lax - aus Sicht von Kritikern kosten sie letztlich weitaus mehr Menschenleben als mit ihrer Hilfe gerettet werden.

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, zeigte sich wegen der „bösartigen Gewalttat“ in der Kirche bestürzt und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. „Orte des Gebets sollen heilig sein“, erklärte er.

Mann schießt in Kirche um sich und streamt Tat live -  Tote bei Attacke in Texas

Erstmeldung vom 29. Dezember 2019:

Dallas - Ein Schütze hat US-Medienberichten zufolge in einer Kirche im südlichen US-Bundesstaat Texas während eines Gottesdienstes das Feuer eröffnet. Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und eine weitere Person schwer verletzt - darunter war auch der Angreifer, wie die örtliche Zeitung Dallas Morning News am Sonntag unter Berufung auf Rettungskräfte berichtete. 

Nach Informationen der Bild-Zeitung wurde ein Video der Attacke live im Internet gestreamt. Ähnlich waren die Täter in Christchurch und bei der Attacke auf eine Synagoge in Halle vorgegangen.

Bei Fort Worth/USA: Zwei Tote bei Attacke in Kirche

Ein Wachmann habe den Täter mit Schüssen gestoppt, hieß es weiter. Es war aber zunächst unklar, ob der Angreifer dabei getötet oder schwer verletzt wurde. Der Vorfall hatte sich demnach am Sonntagmorgen (Ortszeit) im Ort White Settlement in der Nähe der Stadt Fort Worth bei Dallas ereignet.

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, zeigte sich wegen der „bösartigen Gewalttat“ in der Kirche West Freeway Church of Christ bestürzt und sprach den Angehörigen der Betroffenen sein Beileid aus. „Orte des Gebets sollen heilig sein“, erklärte der Gouverneur. Er bedankte sich auch für das beherzte Einschreiten von Mitgliedern der Kirche, das Schlimmeres verhindert habe.

Erst am Samstagabend hatte ein Angreifer im Haus eines Rabbiners nahe New York fünf Menschen mit Messerstichen verletzt.

dpa/fn

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Amsterdam schränkt Kiffer und Rotlicht-Tourismus ein

Amsterdam schränkt Kiffer und Rotlicht-Tourismus ein

Drama in Volkmarsen: Ökumenischer Gottesdienst 

Drama in Volkmarsen: Ökumenischer Gottesdienst 

Drama in Volkmarsen - Auto rast bei Rosenmontagsumzug in Menschenmenge

Drama in Volkmarsen - Auto rast bei Rosenmontagsumzug in Menschenmenge

Kochen mit Matcha bringt Farbe ins Spiel

Kochen mit Matcha bringt Farbe ins Spiel

Meistgelesene Artikel

Mann schweift bei Google Earth über England - und macht eine merkwürdige Entdeckung

Mann schweift bei Google Earth über England - und macht eine merkwürdige Entdeckung

Peinliche Hochzeits-Panne: Brautjungfern vergeigen Überraschung für Bräutigam

Peinliche Hochzeits-Panne: Brautjungfern vergeigen Überraschung für Bräutigam

Apokalyptischer Schneesturm überrollt New York - Video zeigt das extreme Ausmaß

Apokalyptischer Schneesturm überrollt New York - Video zeigt das extreme Ausmaß

Mann sendet Foto an seine Mutti - und sieht dabei Peinlichkeit im Hintergrund nicht

Mann sendet Foto an seine Mutti - und sieht dabei Peinlichkeit im Hintergrund nicht

Kommentare