"Rammasun" wütet

Taifun in Vietnam: Mindestens 73 Tote

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Besonders der Norden des Landes wurde verwüstet.

Hanoi - Nach dem Taifun kommen Überschwemmungen und Erdrutsche. Die Zahl der Toten durch „Rammasun“ steigt in China und Vietnam von Tag zu Tag an. Und es zieht bereits der nächste Sturm auf.

Taifun „Rammasun“ hat in China und Vietnam mindestens 73 Menschenleben gefordert. Das berichteten Behörden am Dienstag. In beiden Ländern sind Überschwemmungen und Erdrutsche die Hauptursache für die vielen Toten. Auch viele Kinder kamen ums Leben.

Rettungskräfte stießen in China bislang auf 46 Leichen. 25 Menschen sind noch vermisst, wie das zuständige Zivilministerium mitteilte. Meteorologen stuften den Sturm als stärksten Taifun in rund 40 Jahren ein. Rund eine halbe Million Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Bis Mittwochmorgen soll bereits der nächste Taifun Taiwan und Südostchina erreichen, warnen Meteorologen.

Besonders der Norden ist betroffen

Der Taifun „Rammasun“ traf vor allem den Norden Vietnams, wo die Wassermassen rund 500 Häuser beschädigten, ganze Straßen wegschwemmten und Tausende Hektar Reisfelder überfluteten. Tausende Einwohner mussten ihre Häuser verlassen und wurden in Sicherheit gebracht. Mancherorts fiel der Strom aus.

Der Taifun hatte zuvor mit Sturmfluten, Starkregen und heftigen Sturmböen auf den Philippinen gewütet. Rund 100 Menschen kamen dort ums Leben.

dpa

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