Schneise der Verwüstung

Taifun "Hato" hinterlässt zwölf Tote in Südchina

Taifun "Hato" hat ein Baugerüst in Hongkong schwer beschädigt. Foto: Liau Chung Ren
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Taifun "Hato" hat ein Baugerüst in Hongkong schwer beschädigt. Foto: Liau Chung Ren
Hohe Wellen schlagen im Victoria Hafen an den Anleger. Foto: Vincent Yu
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Hohe Wellen schlagen im Victoria Hafen an den Anleger. Foto: Vincent Yu
Große Teile eines Baugerüsts in Hongkong wurden durch den Sturm auf ein benachbartes Gebäude gedrückt. Foto: Jayne Russell
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Große Teile eines Baugerüsts in Hongkong wurden durch den Sturm auf ein benachbartes Gebäude gedrückt. Foto: Jayne Russell
Mit heftigen Böen und Wolkenbrüchen hat Taifun Hato Hongkong und das chinesische Festland erreicht. Foto: Vincent Yu
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Mit heftigen Böen und Wolkenbrüchen hat Taifun Hato Hongkong und das chinesische Festland erreicht. Foto: Vincent Yu
Ein umgestürzter Baum liegt auf einer Straße. Videos in sozialen Netzwerken zeigten überflutete Straßen, entwurzelte Bäume und umherwirbelnde Teile. Foto: Vincent Yu
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Ein umgestürzter Baum liegt auf einer Straße. Videos in sozialen Netzwerken zeigten überflutete Straßen, entwurzelte Bäume und umherwirbelnde Teile. Foto: Vincent Yu
Keiner wagt sich vor die Tür: Eine sonst volle Straße in Hongkong ist menschenleer. Foto: Vincent Yu
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Keiner wagt sich vor die Tür: Eine sonst volle Straße in Hongkong ist menschenleer. Foto: Vincent Yu
Polizisten im Einsatz: Behörden riefen die höchste Taifun-Warnstufe aus. Foto: Jayne Russell
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Polizisten im Einsatz: Behörden riefen die höchste Taifun-Warnstufe aus. Foto: Jayne Russell
Bei zwei Taxis ist die Rückscheibe zerbrochen, nachdem durch den Sturm Gebäudeteile herabgefallen sind. Foto: Jayne Russell
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Bei zwei Taxis ist die Rückscheibe zerbrochen, nachdem durch den Sturm Gebäudeteile herabgefallen sind. Foto: Jayne Russell

Mit heftigen Windböen, Wolkenbrüchen und Überschwemmungen hat in Südchina der stärkste Taifun seit Jahren gewütet. Neben Toten und Verletzten werden auch hohe wirtschaftliche Schäden befürchtet.

Peking (dpa) - Der Taifun "Hato" hat in Südchina eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet.

Mindestens vier Menschen sind während des schweren Sturms in der Provinz Guangdong umgekommen, einer werde noch vermisst, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag berichtete.

"Im Vergleich zu anderen Taifunen bewegte sich Hato zügig vorwärts, wurde schnell immer stärker und verursachte massive Mengen an Niederschlag", sagte Wu Zhifang vom Wetteramt der Provinz. Die Behörden gaben Warnungen vor Erdrutschen und Überschwemmungen aus. ​

In der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau, die besonders hart von "Hato" getroffen wurde, stieg die Zahl der Todesopfer auf acht, nachdem Rettungskräfte in einer überfluteten Tiefgarage die Leichen von zwei Männern entdeckten. Ein anderer Mann kam ums Leben, weil wegen des starken Windes Teile einer Mauer auf ihn stürzten. Ein weiteres Opfer fiel von einem Gebäude. 

In der für ihre Luxushotels- und Casinos bekannten Stadt sind nach Behördenangaben 153 Menschen verletzt worden. Die meisten von ihnen wurden von herumfliegenden Teilen getroffen.

Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hatte der stärkste Taifun seit fünf Jahren am Mittwoch in der Region gewütet. Hunderttausende Menschen, die in der Nähe der Küste lebten, wurden in Sicherheit gebracht. 

Schwer traf der Sturm auch Hongkong, wo mindestens 84 Menschen verletzt wurden. Videos in sozialen Netzwerken zeigten in vielen Stadtteilen überflutete Straßen, entwurzelte Bäume und umherwirbelnde Teile, etwa von Baugerüsten. Baukräne knickten wegen des staken Windes um. Die Sturmböen erreichten Geschwindigkeiten von über zu 200 Kilometern pro Stunde, wie das Wetteramt der Stadt berichtete.

Analysten sagten der "South China Morning Post", sie rechneten mit wirtschaftlichen Schäden von bis zu acht Milliarden Hongkong-Dollar (rund 870 Millionen Euro). 

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