Swiss Re: Erdbeben in Japan kostet 1,2 Milliarden Dollar

Zürich - Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat eine erste Schätzung für die Schäden aus dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan veröffentlicht.

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Der Konzern rechnet mit einer eigenen Schadensbelastung in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar (846 Mio Euro), wie er am Montag mitteilte. Allerdings sei der Unsicherheitsfaktor bei der Schadenschätzung besonders groß. Das Erdbeben der Stärke 9,0 vom 11. März in Japan ist schon die vierte große Naturkatastrophe im laufenden Jahr nach den Überschwemmungen in Australien, dem Zyklon Yasni und dem Erdbeben in Neuseeland. Diese drei Ereignisse dürften Swiss Re bereits über 1,1 Milliarden Dollar kosten. Die Schadensbelastung in einem “normalen“ Jahr liegt Analysten zufolge bei rund einer Milliarde Dollar.

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Der Betrag für das Erdbeben sei allerdings nun nicht viel höher, da für versicherte Erdbeben- und Tsunamischäden an Wohnbauten ein staatliches Rückversicherungsprogramm bestehe, hieß es. Bei Sachversicherungen sei zudem nukleare Verseuchung ausgeschlossen.

Die großen deutschen Rückversicherer Münchener Rück und Hannover Rück wollen sich nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan noch nicht auf ihre eigene Schadensbelastung festlegen. Sprecher beider Unternehmen sagten am Montag, die Schätzungen seien noch in Arbeit.

dpa

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