Südkorea: Kriegsschiff wegen Torpedoangriff gesunken? 

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Der Bug der "Cheonan" war vergangene Woche geborgen worden.

Seoul - Rund vier Wochen nach dem mysteriösen Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffes verdichten sich die Hinweise auf einen Angriff.

Der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Tae Young sagte am Sonntag, wahrscheinlich habe die Explosion eines Torpedos die Havarie verursacht. Die Untersuchung sei aber noch nicht abgeschlossen. In Medien wurde mehrfach über einen nordkoreanischen Angriff auf die “Cheonan“ spekuliert.

Am Samstag war nach dem Heck auch der Bug des Schiffes aus dem Gelben Meer geborgen worden. Ein riesiger Schwimmkran hievte das Wrackteil auf einen Transportkahn.

Nach einer Explosion an der Seegrenze zwischen Süd- und Nordkorea war das Schiff am 26. März gesunken. 46 Seeleute kamen dabei ums Leben oder gelten als vermisst, 58 Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Direkt nach dem Vorfall spekulierte Südkorea über einen Angriff mit einer Seemine und versetzte die Streitkräfte in Alarmbereitschaft. Experten sagten nun, dass wahrscheinlich eine äußere Explosion die Havarie auslöste. Dies habe eine vorläufige Untersuchung des Bugs ergeben.

Verteidigungsminister Kim wurde noch deutlicher: Vermutlich sei ein schwerer Torpedo auf das Schiff abgeschossen worden. Verantwortlich für den Untergang der “Cheonan“ sei wohl ein Effekt, der auftritt, wenn ein Torpedo in einigem Abstand zu einem Schiff explodiert und es durch die schlagartige Verdrängung des Wassers auseinandergerissen wird.

apn

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