Südafrikas Fritzl: Jetzt spricht seine Tochter

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Die südafrikanische Polizei hat Heinz (53, Name geändert) am 27. Mai festgenommen.

Kapstadt - Er gilt bereits als „Südafrikas Fritzl“: Ein 53-Jähriger Deutscher hat seine eigene Tochter zwei Monate lang als Sex-Sklavin gehalten. Jetzt spricht die 18-Jährige über ihr Martyrium.

Ein biederer, dicklicher Mann mit grauen Haaren sitzt vor seinem Laptop, er lächelt in die Kamera. Das Foto zeigt den 53-Jährigen Deutschen, südafrikanische Medien haben ihm den Spitznamen „Heinz“ gegeben. Wie bei Österreichs schlimmstem Sex-Monster Josef Fritzl (hielt seine Tochter 24 Jahre in Gefangenschaft, zeugte acht Kinder mit ihr) müssen wir erkennen: Hinter der Maske des Biedermanns kann das unfassbar Böse stecken.

Unter diesem Link hat die englische Nachrichtenseite First Post ein unzensiertes Foto des Mannes veröffentlicht.

Wie die südafrikanische Nachrichtenseite „Independent Online“ berichtet, hatte Heinz die Familie noch vor der Geburt seiner Tochter Sandra (Name geändert) verlassen und war nach Südafrika ausgewandert. Über das Internet fand das Mädchen aus Heidelberg heraus, wo ihr Vater lebte und nahm Kontakt zu ihm auf. Die Nachrichtenseite zitiert Sandra: „Er ist mein biologischer Vater, den ich nie zuvor gesehen hatte - und ich wollte nur als seine Tochter mit ihm in Kontakt treten. Wir schrieben uns oft, bevor ich zu ihm geflogen bin.“

Beim DVD-Schauen wurde er zudringlich

Anfang Februar begegneten Vater und Tochter sich in Südafrika zum ersten Mal. Heinz nahm Sandra mit in sein Haus im Seebad Muizenberg (bei Kapstadt).  Für die 18-Jährige erfüllte sich ein lang gehegter Traum. Bis Heinz eines Abends die Maske des liebevollen Vaters fallen ließ - und zum ersten Mal seinen perversen Wunsch ausleben wollte: Sex mit der eigenen Tochter.

Die englische Zeitung „Telegraph“ hat erfahren, was Sandra (Name geändert) einem Betreuer erzählt hat: „Wir lagen auf seinem Bett und sahen uns DVDs an. Zuerst hielt er mich in seinen Armen und streichelte meinen Rücken. Dann fasst er mich plötzlich überall an meinem Körper an und sagte mir, ich solle mich ausziehen.“

Als Sandra sich weigerte, bedrohte ihr Vater sie mit einem Messer und schnitt ihr die Kleider vom Leib. Anschließend verging Heinz sich an ihr.

Bis zu drei Mal in einer Nacht vergewaltigt

Jeden Abend, so erzählt Sandra, habe sie sich in sein Bett legen müssen. Bis zu drei Mal in einer Nacht soll er sie vergewaltigt haben. Für sie gab es kein Entkommen mehr: „Ich hatte Angst vor ihm“, sagte Sandra laut Independent Online. „Ich wusste nicht, wie ich fliehen sollte. Ich kannte niemanden, hatte kaum Geld. Außerdem sperrte er mich nachts ein.“ Ihr Martyrium zog sich über Wochen hin.

In der „Bild“-Zeitung wird Sandra so zitiert: „Ich musste nackt herumlaufen, sogar in der Küche, damit er mich jederzeit missbrauchen konnte. Es war die Hölle.“

Mit einem Brief konnte Sandra sich befreien

Dann tat sich für das Mädchen endlich eine Chance auf, ihrem perversen Vater zu entkommen: Freunde von Heinz übernachteten in seinem Haus. Sandra schrieb auf einem Brief nieder, was sie durchmachen musste. Ein Hilferuf, den sie dem Paar übergab. Die beiden verständigten umgehend die Polizei. Laut Steven Knapp, Sprecher der Polizei in Muizenberg, wurde Heinz am 27. Mai festgenommen.

Der Mann muss sich nun wegen Inzests, Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung vor Gericht verantworten. Er wurde gegen Zahlung einer Kaution von nur 1000 Rand (91 Euro) auf freien Fuß gesetzt, muss sich aber täglich bei einer Polizeiwache melden. Am 7. August wird Heinz erstmals vor einen südafrikanischen Richter treten.

Sandra wurde von ihrem Bruder mittlerweile wieder nach Deutschland gebracht. Doch laut „Independent“ Online wird sie wohl gegen ihren Vater vor Gericht aussagen. Ihr Alptraum hat möglicherweise noch kein Ende gefunden.

fro

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