Suche nach Vermissten von Ölplattform geht weiter

+
Das Guneshli-Ölfeld liegt im Kaspischen Meer zwischen Aserbaidschan und Turkmenistan. Foto: Sergei Ilnitsky/Archiv

Baku (dpa) - Nach einem Brand auf einer Ölplattform im Kaspischen Meer suchen Rettungskräfte weiter nach 29 vermissten Arbeitern. Der nächtliche Einsatz der Helfer sei nach ersten Erkenntnissen nicht erfolgreich gewesen, teilten die Behörden in der früheren Sowjetrepublik Aserbaidschan mit.

Die Suche mit Schiffen und Hubschraubern werde fortgesetzt. Einer der geretteten Arbeiter zeigte sich skeptisch: In dem kalten Wasser könne wohl niemand länger als vier Stunden überleben, sagte er nach Angaben von Medien. Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte in einem Telegramm an seinen aserbaidschanischen Amtskollegen Ilham Aliyev sein Beileid.

Starker Wind hatte den Angaben zufolge auf der Bohrinsel im Guneshli-Ölfeld eine Gasleitung abgerissen und zu dem Feuer geführt. 33 Arbeiter konnten trotz widriger Wetterbedingungen von Rettungskräften der Südkaukasusrepublik geborgen werden.

Clip der Unglücksstelle

Clip aus einer Klinik

Vorläufige Liste der Arbeiter

Das könnte Sie auch interessieren

19-jährige Weyherin radelt 900 Kilometer, um Plastikmüll zu sammeln

19-jährige Weyherin radelt 900 Kilometer, um Plastikmüll zu sammeln

Alaphilippe gewinnt Bergetappe - Van Avermaet festigt Gelb

Alaphilippe gewinnt Bergetappe - Van Avermaet festigt Gelb

Trump verteidigt Putin-Gipfel gegen harte Kritik in den USA

Trump verteidigt Putin-Gipfel gegen harte Kritik in den USA

Obama fordert Kampf gegen Diskriminierung im Geiste Mandelas

Obama fordert Kampf gegen Diskriminierung im Geiste Mandelas

Meistgelesene Artikel

Von Welle erfasst: Deutscher Urlauber ertrinkt auf Mallorca

Von Welle erfasst: Deutscher Urlauber ertrinkt auf Mallorca

Schäferhund beißt IS-Kämpfer in höchster Not die Kehle durch

Schäferhund beißt IS-Kämpfer in höchster Not die Kehle durch

Ryanair-Maschine landet unplanmäßig in Frankfurt - 33 Passagiere in Klinik

Ryanair-Maschine landet unplanmäßig in Frankfurt - 33 Passagiere in Klinik

Monster-Krokodil macht einen Fehler - nach fast zehn Jahren

Monster-Krokodil macht einen Fehler - nach fast zehn Jahren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.