Wetter kommt nicht zur Ruhe

Tornado in der Eifel: Zahl der Verletzten steigt auf fünf

In der Eifel-Gemeinde Roetgen südlich von Aachen gehen jetzt das Aufräumen und die Reparatur der beschädigten Häuser los. Foto: Henning Kaiser
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In der Eifel-Gemeinde Roetgen südlich von Aachen gehen jetzt das Aufräumen und die Reparatur der beschädigten Häuser los. Foto: Henning Kaiser
Ein kompletter Dachstuhl überdeckt wie eine riesige Haube Autos in der Eifelgemeinde Roetgen. Foto: Ralf Roeger
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Ein kompletter Dachstuhl überdeckt wie eine riesige Haube Autos in der Eifelgemeinde Roetgen. Foto: Ralf Roeger
Vom Tornado wie Geschosse beschleunigt: Dachziegel stecken in der Fassade eines Hauses. Foto: Henning Kaiser
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Vom Tornado wie Geschosse beschleunigt: Dachziegel stecken in der Fassade eines Hauses. Foto: Henning Kaiser
Jetzt beginnt das Reparieren: In einer Kette werfen sich Dachdecker Ziegel zu. Foto: Henning Kaiser
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Jetzt beginnt das Reparieren: In einer Kette werfen sich Dachdecker Ziegel zu. Foto: Henning Kaiser
Mit ungeheurer Wuche war der Tornado durch die Gemeinde Roetgen südlich von Aachen gezogen. Foto: Henning Kaiser
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Mit ungeheurer Wuche war der Tornado durch die Gemeinde Roetgen südlich von Aachen gezogen. Foto: Henning Kaiser
In der Eifel-Gemeinde Roetgen blieb kaum ein Dach vom Tornado verschont. Foto: Henning Kaiser
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In der Eifel-Gemeinde Roetgen blieb kaum ein Dach vom Tornado verschont. Foto: Henning Kaiser
Die Reparaturarbeiten laufen schon: Dachdecker arbeiten an einem Haus, dessen Dach durch den Tornado beschädigt wurde. Foto: Henning Kaiser
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Die Reparaturarbeiten laufen schon: Dachdecker arbeiten an einem Haus, dessen Dach durch den Tornado beschädigt wurde. Foto: Henning Kaiser
Böse erwischt: Hausbesitzer Thomas Bourceau steht nach dem Tornado vor seinem beschädigten Haus. Foto: Henning Kaiser
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Böse erwischt: Hausbesitzer Thomas Bourceau steht nach dem Tornado vor seinem beschädigten Haus. Foto: Henning Kaiser

Plötzlich ein dunkler Himmel und unbeschreiblicher Lärm - dann wütet ein Wirbelsturm durch ein Eifel-Dorf. Dutzende Häuser haben Schäden. Ein Glück, dass keiner tot ist, sagt ein Augenzeuge.

Roetgen/Offenbach (dpa) - Nach dem stürmischen Wetter der letzten Tage bis hin zu einem Tornado in der Eifel kommt jetzt ein Tief nach dem anderen auf Deutschland zu.

"Weiterhin rauschen Tiefdruckgebiete wie auf einer Autobahn vom Nordatlantik über die Nordsee nach Deutschland", sagte Helge Tuschy, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstag in Offenbach. An diesem Freitag bringt "Heinz" dichte Wolken, Regen und stürmischen Wind. Besonders im Norden drohen Sturmböen, an den Küsten sogar schwere Sturmböen.

Unterdessen wurde bekannt, dass bei dem Tornado in der Eifel-Gemeinde Roetgen am Mittwoch mehr Menschen verletzt wurden als zunächst angenommen. "Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt", sagte ein Feuerwehrsprecher. Zuerst hatten die Einsatzkräfte nur von einem Verletzten berichtet.

Eine Windhose war über den kleinen Ort an der Grenze zu Belgien gewirbelt. Dabei wurden nach Angaben der Feuerwehr bis zu 40 Häuser beschädigt, zehn davon seien derzeit unbewohnbar. Klinkerfassaden packte der Tornado mit seiner ganzen Kraft. Abgesplitterte Dachziegel wurden wie Messer in eine Hausfassade geschleudert und stecken noch. "Es ist ein Glück, dass keiner tot (...) ist", sagte Harald Müller, der in diesem Haus wohnt.

"Es wurde dunkel. Dann begann es zu hageln", so Müller. Dann dieser unbeschreibliche Lärm. Das Kindertrampolin wirbelte durch den Garten. "Schmeißt euch auf den Boden", habe er seinen hereinkommenden Kindern zugerufen und sich mit ihnen hingeworfen. Überall im Haus knallten Scheiben. "Es war, als hätte eine Bombe eingeschlagen." Am Folgetag waren 350 Einsatzkräfte mit Aufräum- und Reparaturarbeiten zugange.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte am Donnerstag, dass es sich bei dem starken Unwetter in der Gemeinde mit rund 8500 Einwohnern um einen Tornado gehandelt hat. "Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen", sagte eine DWD-Sprecherin am Donnerstag.

WDR-Tweet mit Video

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