Story erfunden: Haft für BBC-Reporter

London - Weil er ein Sterbehilfe-Geständnis erfunden hat, ist ein britischer Journalist zu 90 Tagen Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ihm sei die Fantasie durchgegangen, erklärt er.

Der BBC-Mitarbeiter hatte während einer Fernsehdokumentation erklärt, er habe seinen im Sterben liegenden ehemaligen Lebensgefährten aus Mitleid im Krankenhaus mit einem Kissen erstickt. Dem Aidskranken habe er damit weiteres Leid ersparen wollen, hatte der 70-Jährige angegeben.

Das Gericht verurteilte ihn am Dienstag wegen des falschen Geständnisses und weil die Polizei seinetwegen überflüssigerweise 1.800 Arbeitsstunden aufgewendet hatte.

Der Reporter wurde nach der Dokumentation im Februar unter Mordverdacht festgenommen. Gegenüber der Polizei räumte er ein, bei seinem Geständnis sei ihm die Fantasie durchgegangen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare