Stiefschwester verkauft 7-Jährige an Vergewaltiger

USA - Eine 15-Jährige hat ihre sieben Jahre alte Stiefschwester auf einer Party an Vergewaltiger verkauft. Sie befindet sich wegen Missbrauchs, Prostitution und anderer Vergehen in Untersuchungshaft.

Ein sieben Jahre altes Mädchen ist in den USA von ihrer 15-jährigen Stiefschwester verkauft und Opfer einer Gruppenvergewaltigung geworden. Fünf Verdächtige seien festgenommen worden, es gebe aber mindestens zwei weitere Täter, teilte die Polizei in Trenton im Staat New Jersey am Samstag mit.

Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um zwei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren sowie um drei Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren. Das Kind war nach Angaben der Behörden mit ihrer Stiefschwester am Sonntag vor einer Woche auf eine Party gegangen. Dort habe sich die Ältere zunächst prostituiert.

15-Jährige in Untersuchungshaft

Dann habe sie ihrer Schwester Geld gegeben, das sie zuvor von den Männern eingesammelt habe, damit sie sich anfassen lasse. Die Lage geriet demnach völlig außer Kontrolle: Mindestens sieben Männer vergewaltigten die Siebenjährige. Die Täter hätten dem Kind dann gedroht, es umzubringen, wenn sie zur Polizei gehe. Bereits angeklagt wegen Sex mit der 15-jährigen Stiefschwester wurde ein 20-Jähriger.

Er und die vier Teenager sollen nun wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht kommen. Die Staatsanwaltschaft will gegen alle Beteiligten ein Verfahren nach Erwachsenenstrafrecht anstrengen. Alle fünf sollen Pflichtverteidiger bekommen. Die 15-Jährige befindet sich wegen Missbrauchs, Prostitution und anderer Vergehen in Untersuchungshaft.

“Nicht die Familie, die Vergewaltiger sind das Problem“

Die Familie der beiden Mädchen zeigte sich schockiert über die Tat. Die Mutter der Siebenjährigen und der Vater der 15-Jährigen leben zusammen, sie haben auch gemeinsame Kinder. Der Bürgermeister der Stadt Trenton nahm die Familie in Schutz: “Die Vergewaltiger sind das Problem, nicht die Familie.“ Die Gegend, in der sich die Tat zutrug, ist als sozialer Brennpunkt bekannt. Nach Angaben der Polizei hatten einige Zeugen Angst vor einer Aussage, weil sie die Rache von Straßengangs fürchteten.

DAPD

Rubriklistenbild: © dpa

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