Steuerzahler finanziert Pornos 

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Wie im  Kinofilm „ Zack & Miri Make a Porno" suchte auch die schwedische Regisseurin Mia Engberg für ihrem Pornostreifen Darsteller. Doch ihr Werk wurde  vom schwedischen Steuerzahler finanziert.

Stockholm - In Schweden zahlt der brave Steuerzahler für Pornos. Doch nicht für alle - nur Frauen finanziert er das Vergnügen.

Die Geschichten und die Dramaturgie sind zweitrangig bei Pornofilmen. Das ist bekannt. Und gerade deswegen sind sie vor allem für Frauen uninteressant. Sie stehen auf Sinnlichkeit. Und das weiß die schwedische Regisseurin Mia Engberg nur zu gut. Weil sie das störte, drehte sie kurzerhand den Film „Dirty Diaries“ (schmutzige Tagebücher).

„Der Film ist nicht gemacht, um Männern zu gefallen“, wird sie in blick.ch zitiert. Er zeige die Sexualität aus der weiblichen Perspektive. So mache der Film die Frau nicht zum Objekt, sondern zeige sie auf natürliche Art und Weise.

Doch das spannende an dem Film ist etwas ganz anderes: Er wird nämlich vom schwedischen staatlichen Filminstitut und damit vom schwedischen Steuerzahler finanziert. So pumpen die Bürger mehr oder weniger freiwillig 500.000 Kronen (48.527,50 Euro) in das Werk. „Nur weil es feministisch ist, sollte es nicht von der Regierung unterstützt werden“, sagt Beatrice Fredriksson laut blick.ch der Brisbane Times. Sie ist Mitglied der Partei des schwedischen Premierministers. Gegen das Argument allerdings wehrt sich die Regisseurin: „Wir haben 70 Minuten hochwertiges Material produziert.“ 

Der Film lief in Stockholm am Donnerstag an.

ama

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