Stärke 7,6

Nachbeben erschüttert Norden Chiles

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Ein Foto einer Evakuierung in Iquique.

Santiago de Chile - Nur 24 Stunden nach dem schweren Seebeben vor Chile hat ein Nachbeben die Menschen an der Pazifikküste erneut in Schrecken versetzt.

Die Behörden riefen nach dem Nachbeben der Stärke 7,6 in der Nacht zum Donnerstag wieder tausende Menschen auf, höher gelegene Gebiete aufzusuchen. Die Tsunami-Warnung wurde aber wenig später aufgehoben, wie der Innenminister des südamerikanischen Landes, Rodrigo Peñailillo, bekanntgab.

Am Dienstagabend waren nach einem Seebeben der Stärke 8,2 vor der Küste Chiles sechs Menschen ums Leben gekommen. Es entstand erheblicher Sachschaden, als meterhohe Wellen auf die Küste prallten. Fast eine Million Menschen waren in höher gelegene Gebiete geflohen.

Das Zentrum des Nachbebens lag 20 Kilometer südlich der weit im Norden gelegenen Stadt Iquique. Die Erde bebte um kurz vor Mitternacht. Die Stärke wurde zunächst mit 7,8 angegeben, später erklärten die Behörden, die Stärke habe bei 7,6 gelegen. Eine Tsunami-Warnung war zwischenzeitlich auch für den Süden Perus herausgegeben worden. Über Schäden gab es zunächst keine Angaben.

Chile liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einem besonders erdbebengefährdeten Gebiet. Im Februar 2010 ereignete sich vor der Küste des Landes etwa 235 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Santiago de Chile ein heftiges Beben der Stärke 8,8. Mehr als 500 Menschen waren damals ums Leben gekommen.

AFP

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